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Vorweihnachtliche Stimmung bei Konzert des Kirchenchors

„Machet die Tore weit“

Drensteinfurt

Nach zwei Jahren Pause hat wieder ein Adventskonzert in der St.-Regina-Kirche stattgefunden. Neben dem Kirchenchor „Cantate Domino“ waren der Schulchor „Vokalini“ aus Walstedde und die „Junge Kantorei“ mit von der Partie, begleitet von vier Orchestermusikern.

Von Pia Sofie Bartmann

„Cantate Domino“ und die „Junge Kantorei“ hatten anspruchsvolle Lieder einstudiert. Foto: Pia Sofie Bartmann

Unter dem Motto „Machet die Tore weit“ fand das traditionelle Adventskonzert der Kirchengemeinde in der St.-Regina-Kirche statt. Rund 250 Besucher kamen, um den größtenteils weihnachtlichen Liedern zu lauschen.

Nach zwei Jahren Pause – aufgrund der Corona-Pandemie – freuten sich alle Beteiligten in diesem Jahr auf eine Fortsetzung dieser Tradition. Neben dem Kirchenchor „Cantate Domino“ waren der Schulchor „Vokalini“ aus Walstedde und die „Junge Kantorei“ mit von der Partie. Begleitet wurden die drei Chorgruppen von Chorleiterin Miriam Kaduk und vier Orchestermusikern. Gemeinsam stellten sie ein abwechslungsreiches Programm auf die Beine.

Programm für kleine und große Weihnachtsfreunde

„Nach zwei Jahren Pause dürfen wir endlich wieder für unser Adventskonzert zusammenkommen“, freute sich Pastor Jörg Schlummer. „Die Türen unserer Kirche waren geöffnet, und Sie sind unserer Einladung gefolgt.“ Gerade in der momentanen Zeit und Situation auf der Welt sei es wichtig, immer wieder „neue Türen in Herz und Seele“ zu öffnen.

Den Auftakt zum Konzert machten die Jüngsten. Die „Vokalini“ sangen zwei Kinderweihnachtslieder, „Macht euch bereit“ von Rolf Zuckowski und „Dicke Rote Kerzen“ von Detlev Jöcker – und gaben so eine wunderbare Einstimmung in den Abend. Mit „I Have A Dream“ folgte die Junge Kantorei.

Gemeinsam mit den Kirchenbesuchern sang „Cantate Domino“ unter anderem das Lied „Macht hoch die Tür“. Pastor Jörg Schlummer erzählte im Anschluss die Entstehungsgeschichte des Liedes. Mit Instrumentalstücken zwischen den gesungenen Liedern sorgte das Orchester für eine gelungene und harmonische Abwechslung.

Der Schulchor Vokalini aus Walstedde Foto: Foto: Pia Sofie Bartmann

„Türen und Tore sind Symbole der Adventszeit“, sagte Pastor Schlummer im dritten Teil seiner Rede. „Wir wollen daran erinnern, dass nicht jedem immer alle Türen offenstehen.“ Er erinnerte an die Weihnachtsgeschichte und die Türen, die Maria und Josef im Abend der Not verschlossen geblieben waren. Dann las er aus der Geschichte „Wenn ich der Wirt gewesen wäre“ von Johannes Kuhn.

Das anspruchsvollste Stück des Konzerts war „Machet die Tore weit“, das titelgebende Werk des Abends, das mit seiner schnellen Abfolge von hohen und tieferen Tönen den kraftvoll singenden Chormitgliedern einiges abverlangte und eine eindrucksvolle Stimmung in der Kirche hervorrief. Die Sängerinnen und Sänger meisterten das Stück problemlos.

Alle Chorgruppen gemeinsam

Im Anschluss sangen alle Chorgruppen gemeinsam „Wir sagen euch an den lieben Advent“ und „Das Lied vom Friedenslicht“.

Großen Applaus gab es am Ende nicht nur für die Sängerinnen und Sänger. Auch Kantorin Miriam Kaduk, die das Adventskonzert bereits seit Jahren plant und vorbereitet, wurde von den Kirchenbesuchern gefeiert. Spätestens nach diesem Adventskonzert dürfte jeder Weihnachtsmuffel in festlicher und erwartungsvoller Stimmung sein.

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