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Umgestaltung der B 58 beginnt

Ministerin kommt zum Spatenstich

Drensteinfurt/Ahlen

Ende März wird Straßen NRW damit beginnen, die B 58 zwischen Drensteinfurt und Ahlen auf einer Länge von rund 7,8 Kilometern umzugestalten. Die Strecke bekommt einen begleitenden Geh- und Radweg sowie Überholspuren. Zum symbolischen ersten Spatenstich hat sich auch NRW-Verkehrsministerin Ina Brandes angekündigt.

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Auch wenn der symbolische erste Spatenstich in Ahlen stattfinden soll, so beginnen die Sanierungsarbeiten an der Kreuzung der Bundesstraßen 58 und 63 in Drensteinfurt. Foto: Dietmar Jeschke

Mit der Sanierung der L 585 zwischen Drensteinfurt und Albersloh wurde in dieser Woche begonnen. Nun hat Straßen NRW auch den Baubeginn für ein weiteres Großprojekt bekannt gegeben. Ab Ende März wird die Regionalniederlassung Münsterland die B 58 zwischen Drensteinfurt und Ahlen auf einer Länge von rund 7,8 Kilometern umgestalten. Zum symbolischen ersten Spatenstich am Montag (21. März) hat sich auch NRW-Verkehrsministerin Ina Brandes angekündigt.

Durch die so genannte Querschnittsumgestaltung werde die jetzige Fahrbahnbreite von rund zwölf Metern auf einem Großteil der Strecke auf dann acht Meter reduziert, teilt Straßen NRW mit. So wird Platz für einen begleitenden Geh- und Radweg geschaffen, der durch einen Schutzstreifen baulich von der Fahrbahn getrennt wird. Dieser Geh- und Radweg schließt sich in Ahlen an den bereits erfolgten Neubau auf der nördlichen Seite der Bundesstraße an. Über eine Querungshilfe soll der Geh-/Radweg etwa auf halber Strecke in Höhe der Einmündung zum Wirtschaftsweg Drensteinfurter Straße auf die südliche Straßenseite verlagert werden.

Zwei-plus-eins-Querschnitt

Auf einem rund zwei Kilometer langen Teilstück im Streckenverlauf – dort wird der Geh- und Radverkehr über einen parallel verlaufenden Wirtschaftsweg geführt – werde ein Zwei-plus-eins-Querschnitt entstehen, heißt es weiter. Im Zuge der Maßnahme würden zudem sieben Bushaltestellen barrierefrei umgestaltet.

Bei dem Zwei-plus-eins-Querschnitt handelt es sich um einseitige Überholstreifen, teilt Straßen NRW auf Nachfrage mit. Aus Drensteinfurt kommend wird hinter der Einmündung des Wirtschaftsweges Drensteinfurter Straße mit zwei Spuren begonnen. Kurz vor der Brücke wird gewechselt, dann bekommt die Gegenfahrbahn zwei Spuren, dies bis zur Einmündung der L 811 (Prozessionsweg).

Durch die Querschnittsumgestaltung wird die jetzige Fahrbahnbreite reduziert, dafür entstehen ein Geh- und Radweg sowie Überholspuren. Foto: Straßen NRW

Die Umgestaltung der Bundesstraße wird in mehreren Bauabschnitten realisiert. Bis Ende des Jahres soll die Maßnahme abgeschlossen sein. Die Bauarbeiten starten im Kreuzungsbereich von B 58 und B 63 in Drensteinfurt. Dort werden der Geh-/Radweg an den Ahlener Weg angeschlossen, Verkehrsinseln umgebaut und die Ampelanlage angepasst. Das Ende der Baustrecke liegt in Höhe der Kreuzung Prozessionsweg/B 58 westlich von Ahlen und bindet dort an die bereits realisierte Umgestaltung an.

Einbahnstraßenregelung in Fahrtrichtung Drensteinfurt

Für große Teile der Arbeiten wird eine Einbahnstraßenregelung in Fahrtrichtung Drensteinfurt ausgewiesen, teilt die Landesbehörde mit. Wer Ahlen als Ziel hat, der muss eine Umleitung in Kauf nehmen, die über die B 63 und die L 671, also über Walstedde, führen soll. Zu Beginn der Maßnahme werde der Verkehr noch für rund zwei Wochen in beide Richtungen fließen können. Der Bund investiert rund 5,9 Millionen Euro in diese Umgestaltung.

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