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50 Jahre Kardinal-von-Galen-Grundschule

Mit 425 Kindern ging es los

Drensteinfurt

Wie zahlreiche andere Grundschule im Bundesland auch, wird die Drensteinfurter Kardinal-von-Galen Grundschule in diesem Sommer 50 Jahre alt. Gefeiert wird das Jubiläum in eher familiären Rahmen – und zwar mit Projekttagen und einem Präsentationsnachmittag am 3. Juli.

Dietmar Jeschke

Die Einladungskarten sind nach einem Entwurf des Rinkeroder Künstlers Ben Uhlenbrock gedruckt. Im Rahmen der Projekttage wird das 50-jährige Bestehen am 3. Juli gefeiert. Und das in betont ungezwungener Runde, betont Schulleiter Norbert Bolz. Foto: Dietmar Jeschke

Als die heutigen „Endfünfziger“ vor einem halben Jahrhundert zum ersten Mal die Schulbank drückten, war auf einen Schlag vieles anders. Den nach der Verabschiedung des „Gesetzes zur Neugliederung des Schulwesens in NRW“ war die altbewährte – und für die meisten Kinder und Jugendlichen bis dahin obligatorische – Volksschule für die Klassen eins bis acht fortan Geschichte. Stattdessen öffneten im Jahr 1969 für die ersten vier Jahrgänge erstmals reine Grundschulen ihre Pforten.

Auch in Drensteinfurt, wo die neu gegründete „katholische Bekenntnisschule“ am 25. August 1969 mit nicht weniger als 425 Kindern und zehn Klassen an den Start ging. Das jedoch nicht wie heute komplett am Windmühlenweg. Denn mangels dortiger Kapazitäten mussten vier Klassen in der aufgelösten evangelischen Schule an der Münsterstraße sowie zwei weitere Klassen in einem Behelfsraum am Südwall untergebracht werden.

Wie der Schulchronik zum 25-jährigen Schulbestehen im Jahr 1994 zu entnehmen ist, wurde die Kardinal-von-Galen-Grundschule am 28. August 1969 offiziell eingeweiht. Angesichts der anhaltend hohen Schülerzahlen folgten alsbald zahlreiche Umbauten und Erweiterungen. „Insgesamt sieben Bauabschnitte oder Erweiterungsbauten sind zum Abschluss gebracht worden“, blickten der damalige Bürgermeister Albert Leifert und der seinerzeitige Stadtdirektor Werner Wiewel in ihrem Grußwort zum 25-jährigen Bestehen zurück. „Mit dem Erweiterungsbau im Jahr 1980/81 konnten erstmals seit Bestehen der KvG-Schule alle Schüler im Gebäude am Windmühlenweg untergebracht werden. Das Schulgebäude an der Münsterstraße erfüllte nicht mehr die modernen Anforderungen.“

Die sich stetig ändernden Bedingungen sollten auch die danach folgenden zweieinhalb Jahrzehnte prägen. Genannt sei hier nur der große Bedarf an Betreuungsplätzen im Bereich der Übermittagsbetreuung und des Offenen Ganztags, die schon bald einen weiteren Anbau erforderlich machen werden. Bevor jedoch abermals die Bagger rollen, wollen Schüler und Lehrer das 50-jährige Bestehen ihrer Schule feiern. Und das, betont Rektor Norbert Bolz, in recht familiärem aber dennoch nicht unbedingt kleinem Rahmen. Denn schließlich sind neben den aktuell 320 Schülern auch deren Eltern sowie die Mitglieder des aktuellen und des ehemaligen Lehrerkollegiums willkommen. Mehr, so der Schulleiter, gehe einfach nicht. „Wir können allein aus Platzgründen nicht alle ehemaligen Schüler einladen“, bedauert Bolz.

Das Jubiläum selbst hat die Schule mit drei Kunstprojekttagen verbunden. Vom 1. bis zum 3. Juli können die Schüler klassenübergreifend Spieltische gestalten, Raupen aus Pappmaché fertigen, Kalender entwerfen oder sich aber dem Pop-Art-Stil von Andy Warhol widmen. Die Ergebnisse werden dann im Rahmen der Feier am Mittwoch, 3. Juli, von 16 bis 18 Uhr präsentiert. Für Speisen und Getränke ist dabei gleichfalls gesorgt. „Den Kuchen sowie Eis und Erfrischungsgetränke spendieren die Schule“, betont Norbert Bolz. Und natürlich wird auch für ein passendes musikalisches Rahmenprogramm gesorgt sein, soll doch gleichzeitig die erste Schul-CD präsentiert werden – samt der neu komponierten Hymne mit dem treffenden Refrain „Wir sind die coolste Schule der Welt“.

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