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Wettbewerb des Heimatvereins

Mit Bildern Emotionen wecken

Drensteinfurt

Die erste Resonanz war bereits beachtlich. Nun legen die Heimatfreunde noch einmal nach - und loben für die Gewinnerbilder ihres Naturkalender-Wettbewerbs Preise aus.

-dje/pm-

Der Deckblattentwurf des Naturkalenders der Drensteinfurter Heimatfreunde steht bereits. Nun gilt es, ihn mit Motiven zu füllen. Foto: Heimatverein

Ob Flora oder Fauna, Wald oder Garten: Die heimische Natur hat für den aufmerksamen Beobachter durchaus einiges zu bieten. Das wissen auch die Drensteinfurter Heimatfreunde, die sich diesem Thema seit einigen Monaten im Rahmen eines besonderen Projektes widmen. So soll für 2023 unter dem Titel „Natürlich Stewwert“ erstmals ein Natur-Heimatkalender herausgegeben werden. Und um diesen mit beeindruckenden Motiven bestücken zu können, hatten die Heimatfreunde bereits im Sommer alle Hobbyfotografen aufgefordert, sich mit eigenen Bildern zu beteiligen. Mit bereits beachtlicher Resonanz: „Gleich nach dem Start des Wettbewerbs erreichten den Verein per E-Mail zahlreiche vielversprechende Naturfotos von Fotografie-Begeisterten. Doch jetzt möchte der Heimatverein nachlegen und alle Hobbyisten nochmals dazu motivieren, die Kamera oder das Smartphone bei Fahrten und Spaziergängen mitzunehmen und draußen in der Natur schöne Eindrücke fotografisch festzuhalten, denn in ein paar Wochen steht bereits der Frühling vor der Tür“, heißt es in der Mitteilung des Vereins, der dazu noch mit besonderen Anreizen lockt. In seiner Sitzung im Dezember hatte der Vorstand nämlich beschlossen, Preisgelder von zwölf mal 50 Euro in Stewwert-Talern zur Verfügung zu stellen. Die Prämien erhalten diejenigen Bewerberinnen und Bewerber, deren Naturmotive im Kalender veröffentlicht werden.

„Wir erwarten mit Spannung, was die Hobbyfotografinnen und -fotografen in den kommenden Monaten noch liefern werden. Denn hier kommt es darauf an, beim Betrachter Emotionen zu wecken“, teilen Armin Asbrand und Holger Martsch als Fachleute aus dem Verlagswesen und Betreuer des Projekts mit. „Das Licht und die fotografische Sichtweise sind dabei entscheidend. Spannend wird die Sache bei ungewöhnlichen Lichtstimmungen und Wetterlagen, wie zum Beispiel bei Nebel, Frost mit Raureif oder bei heraufziehenden dramatischen Wolkenfronten. Frühmorgens spätnachmittags oder gegen Abend herrscht günstigeres Fotolicht, es ist milder und Farben kommen besser heraus als Mittags.“

Vor dem Auslösen, so die Fachleute weiter, gelte es dazu, sich Gedanken über die Bildkomposition zu machen: Was ist das Wesentliche? Was soll im Fokus stehen? Und wie lässt sich das persönlich bewegenden auch für den Betrachtern optimal herüberbringen? „Inspirierend kann auch die Beschäftigung mit Landschaftsgemälden sein: versuchen wir doch einmal, herauszufinden, warum uns dieses oder jenes Bild gefällt und welche Stilmittel die Künstler eingesetzt haben. Idealerweise verschärft sich dann unser fotografischer Blick“, schreiben Martsch und Asbrand.

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