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Kalenderprojekt des Heimatvereins

Mit dem Blick fürs besondere Motiv

Drensteinfurt

Der diesjährige „Tag der Natur“ musste coronabedingt erneut verschoben werden. Nun hat sich der Heimatverein eine alternative Aktion mit Naturbezug überlegt. Er ruft alle Interessierten zur Teilnahme an einem Kalenderprojekt auf. Naturfotos stehen dabei im Mittelpunkt.

Wer den Blick fürs (Natur-)Motiv hat, der kann am Kalenderprojekt des Heimatvereins teilnehmen. Foto: Dietmar Jeschke

Eigentlich sollte der „Tag der Natur“, der 2017 seine viel gelobte Premiere gefeiert hatte, schon 2020 eine Wiederholung erfahren. Doch coronabedingt hatte der Heimatverein die Veranstaltung erst auf 2021 verschoben und dann vor längerer Zeit erneut aus dem Jahreskalender gestrichen. Nun haben sich die Heimatfreunde eine alternative Aktion mit Naturbezug überlegt.

„Wir wissen, dass es in Drensteinfurt zahlreiche ambitionierte Fotografen gibt, die anspruchsvolle Bildwerke schaffen und sie gerne auch präsentieren möchten. Deshalb planen wir für 2023 die Herausgabe eines großformatigen Naturkalenders mir Motiven, die innerhalb Drensteinfurts geschossen wurden“, teilt Vereinsmitglied Holger Martsch mit.

Ausgesuchte Fotos sollen bei einer Ausstellung am „Tag der Natur“ im Spätsommer 2022 präsentiert werden. Der dazugehörige Kalender soll dann Ende 2022 zu einem moderaten Preis verkauft werden.

Fotografie und ihre Ausdrucksmöglichkeiten

Die Idee sei im Arbeitskreis „Natur“ des Heimatvereins nach einem Online-Fotokursus für Landschaftsfotografie mit Dr. Hans-Peter Schaub entstanden. „Unser Online-Seminar im Mai ist sehr gut angekommen, und daraus entstand die Idee zu diesem Fotowettbewerb“, sagt Vereinsvorsitzender Franz-Josef Naber. „Die heimische Natur, die Landschaft mit ihren Lebewesen ist so vielfältig, dass es sich lohnt, ihr einen Kalender zu widmen. In Drensteinfurt gibt es zahlreiche Leute, die sich mit viel Hingabe mit der Fotografie und ihren Ausdrucksmöglichkeiten beschäftigen“, so Naber. Der Kalenderwettbewerb biete weitere Anreize für kreatives fotografisches Schaffen. Dabei komme es weniger darauf an, eine möglichst teure Kameraausrüstung zu haben, sondern vielmehr auf die Sichtweise und den Blick für das Motiv.

Vereinsvorsitzender Franz-Josef Naber

Gesucht werden Bilder mit besonderem Reiz, die den Blick auf sich ziehen, heißt es in der Mitteilung weiter. In ihnen sollten sich die Schönheit der Landschaft, die Vielfalt der Pflanzen- und Tierwelt sowie die unterschiedlichen Aspekte der Jahreszeiten widerspiegeln. Um das zu ermöglichen, räumt der Heimatverein allen Interessierten mehr als ein Jahr Zeit ein, entsprechende Fotos zu machen. Auch Bauwerke wie zum Beispiel Bauernhöfe dürfen in das Motiv hineinspielen, sollten es aber nicht dominieren. Das Blickfeld kann von der Weitwinkelaufnahme bis zur Nah- oder gar Makroaufnahme reichen.

Die Bilder müssen innerhalb der politischen Grenzen der Stadt Drensteinfurt entstanden sein. Sie können in den gängigen digitalen Formaten (JPEG, TIFF, RAW) eingesandt werden, nachbearbeitet oder so, wie sie aus der Kamera kommen. Die Bildauflösung muss für den Druck im DIN-A3-Format ausreichend sein.

Jeder Teilnehmer kann maximal fünf Fotos einreichen. Diese können per E-Mail an kalender@heimatverein-drensteinfurt.de gesandt werden. Bei großen Bilddateien bietet sich die Übermittlung per WeTransfer an. Für das Copyright erbittet der Heimatverein eine Freigabe für die Veröffentlichung im Kalender.

Blende und Belichtungszeit

Einsenderinnen und Einsender sollten auch ein paar Angaben zu ihren Fotos machen. Zum Beispiel: Ort und Zeitpunkt, persönliche Eindrücke und Intentionen sowie Aufnahmebedingungen. Gerne dürfen auch Kameratyp, Blende und Belichtungszeit mitgeteilt werden.

Abgabeschluss ist der 15. August 2022. Eine Jury wird alle Bilder sichten und 13 Motive für den Kalender auswählen. Zudem winken Geld- und Sachpreise.

Alle Informationen zu Teilnahmebedingungen und technischen Voraussetzungen sind auf der Homepage des Heimatvereins zu finden. Fragen beantworten auch die Projektleiter Armin Asbrand, Tel. 0 15 75 / 1 60 77 85, und Holger Martsch, Tel. 01 72 / 3 72 00 84.

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