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Grundschulen begrüßen 172 Erstklässler

Mit „Zebra-Rap“ und Sonnenschein

Drensteinfurt/Rinkerode/Walstedde

Insgesamt 172 Mädchen und Jungen hatten gestern einen äußerst spannenden Tag. Zum allerersten Mal ging es für sie zur Schule. In allen Ortsteilen wurde den i-Dötzchen ein toller Empfang bereitet – mit Musik, Tanz, Geschichten und Gesang.

Von Dietmar Jeschke, Nicole Evering und Mechthild Wiesrecker

Mit „Minimonstern“, „Zebra-Rap“ und dem Willkommenslied begrüßten die Drensteinfurter Zweitklässler am Donnerstag in vier „Schichten“ insgesamt 91 neue Schüler. Foto: Dietmar Jeschke

Blauer Himmel, strahlender Sonnenschein und schon am Vormittag Temperaturen deutlich oberhalb der 25-Grad-Marke, kurz: Besser konnten die Voraussetzungen für den ersten Schultag nun wirklich nicht sein.

Für Rektorin Claudia Voß, Konrektorin Silke Schade und das gesamte Team der Drensteinfurter Kardinal-von-Galen-Schule sollte es jedoch ein wenig schweißtreibend werden. Denn wie schon in den beiden vergangenen Corona-Jahren, nahm man sich die Zeit, um jede der vier Eingangsklassen samt der dazugehörigen Familien zeitversetzt einzeln zu begrüßen. Für das Unterhaltungsprogramm sorgten dabei die Zweitklässler mit „Minimonstern“, „Zebra-Rap“ und Co. Danach ging es für die insgesamt 91 Erstklässler zum ersten Mal mit ihren Klassenlehrerinnen in die jeweiligen Räume, während die Eltern Zeit hatten, sich bei Kaffee, Kuchen und kühlen Getränken ein wenig näher kennenzulernen.

Unterschiedliche Fähigkeiten

Nach dem ökumenischen Gottesdienst auf der Pfarrwiese, den Pastor Jörg Schlummer und Pfarrerin Angelika Ludwig gefeiert hatten, ging es für die 43 Erstklässler der Grundschule Rinkerode hinüber auf den Schulhof. Dort bildeten die älteren Kinder zur Begrüßung ein Spalier.

Die Klasse 3b hatte einen Tanz vorbereitet, und Schulleiterin Jutta Nienhaus las eine Geschichte vor. Deren Fazit: „Geschmäcker und Fähigkeiten sind unterschiedlich, und trotzdem können wir alle gut zusammenarbeiten. Ich wünsche euch, dass ihr für euch herausfindet, was zu euch passt“, gab Nienhaus den Mädchen und Jungen mit auf den Weg. Während die zu ihrer ersten Unterrichtsstunde im Gebäude verschwanden, genossen die Familien noch den Kuchen, den die Eltern der Viertklässler gebacken hatten.

Paten aus dem dritten Schuljahr

38 neue Erstklässler erlebten am Donnerstag in der Lambertusschule ihren ersten Schultag. Noch etwas schüchtern feierten sie auf dem Schulhof einen kindgerechten ökumenischen Gottesdienst. Am Ende gaben Pastoralreferentin Andrea Grabenmeier und Pfarrerin Martina Grebe den i-Dötzchen den Segen Gottes mit auf ihren neuen Weg. Jeder Erstklässler bekam einen Paten aus dem dritten Schuljahr an die Seite gestellt. Fürsorglich nahmen die erfahrenen Schüler die jüngeren an die Hand und begleiteten sie durch das Spalier der wartenden Schüler, die sie mit bunten Bändern willkommen hießen.

Die Erstklässler werden in einer großen Lerngemeinschaft in Differenzierungsgruppen von den beiden Lehrerinnen Laura-Christin Gustenberg und Ines Schmidt-Peters unterrichtet. Ihnen zur Seite stehen Vertretungslehrer Guido Joka sowie drei Schulbegleiterinnen. Während die Schüler ihre Lehrer und den Klassenraum kennenlernten, hatten die Eltern Gelegenheit, der Schulleiterin Fragen zu stellen oder miteinander ins Gespräch zu kommen.

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