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2,2 Millionen Euro für Gestaltung der Außenflächen der Teamschule

Neuer Eingangsbereich soll her

Drensteinfurt

Bereits seit einigen Jahren diskutiert, sollen die Pläne für die Umgestaltung des Außengeländes der Teamschule nun konkret werden. Für insgesamt 2,2 Millionen Euro sind dabei umfassende Maßnahmen geplant. Am Montag diskutiert der Bauausschuss über den Entwurf.

Von Dietmar Jeschke

Der Übersichtsplan oben zeigt die geplanten Baustellen rund um die Teamschule. Nach außen markanteste Änderung dürfte die Entsiegelung und Begrünung des alten Hauptschulhofes (l.) an der Sendenhorster Straße sein. Foto: Stadt/Jeschke

Nein, wirklich alt ist er nicht – aber dennoch in gewisser Weise überholt. Denn als der große Schulhof im Jahr 2002 seiner Bestimmung übergeben wurde, gab es mit (alter) Haupt- und (neuer) Realschule noch zwei zwar benachbarte, jedoch ansonsten strikt getrennte weiterführende Schulen an der Sendenhorster Straße. Das ist nun seit einigen Jahren anders. Mit der Teamschule gibt es nur noch eine Sekundarschule, die seitdem das gesamte Schulzentrum nutzt – samt der dazugehörigen Außenanlagen, über deren Umgestaltung immer mal wieder diskutiert wurde.

Nun, so der Wunsch von Schule und Verwaltung, soll die Politik „Nägel mit Köpfen“ machen. Der erste Entwurf, der dazu für die nächste Sitzung des Stadtentwicklungsausschusses am kommenden Montag (30. August) auf dem Tisch liegt, hat es durchaus in sich. Er umfasst nämlich erheblich mehr als nur die Attraktivierung des ehemaligen Realschulpausenhofes.

Wie die Verwaltung in der Vorlage zur Sitzung einleitend erläutert, spiegele der aktuelle Zustand der Außenanlagen immer noch die pädagogischen Konzepte der damaligen Schulformen wider. Ein neues Gesamtkonzept soll sich dagegen voll und ganz auf das Konzept der Teamschule konzentrieren. Vorgesehen ist dazu in einem ersten Schritt die Neustrukturierung des zentralen Schulhofbereiches samt einer „Ergänzung der Aufenthaltsangebote“. Grob veranschlagt ist diese Maßnahme mit rund 660 000 Euro. Und da eine Schule keine zwei getrennten und vollständig gepflasterten Pausenhöfe benötigt, ist im Gegenzug eine teilweise Entsiegelung des alten Hauptschulhofes an der Sendenhorster Straße vorgesehen. Kostenpunkt: rund 220 000 Euro.

„Hinzu kommt, dass sich die heutigen Parkplätze und die Buswendeflächen entlang der Dreingau-Halle in einem baulich schlechten Zustand befinden und teilweise sanierungsbedürftig sind“, schildert Bauamtsleiter Christoph Britten. Eine entsprechende Sanierung, die sich im Zuge der Maßnahme empfehle, werde mit etwa 710 000 Euro zu Buche schlagen. „Außerdem kommt das heutige System zur Ableitung von Regenwasser, vor allem aufgrund der topografischen Lage der Schule, regelmäßig an die Belastungsgrenze. Auch diese, eher technisch motivierten Maßnahmen wurden daher in die Gesamtüberlegungen hinsichtlich der Außenanlagen der Teamschule einbezogen“, erklärt Britten weiter. Notwendig dafür werden am Ende wohl weitere 125 000 Euro sein. Fällt die dazu geplante Ergänzung der Schulwiese hinter der Dreingau-Halle um weitere Sportgeräte im Wert von 30 000 Euro noch eher gering ins Gewicht, dürfte ein weiterer „dicker Brocken“ in der rund 2,2 Millionen Euro schweren Gesamtkalkulation bei einigen Mitgliedern des Fachausschusses aber wohl für erstaunte Gesichter sorgen. Der Arbeitskreis aus Verwaltung und Schule spricht sich nämlich außerdem dafür aus, den gesamten Eingangsbereich des Schulkomplexes aufzuwerten und mit einer zentralen Fahrradabstellanlage zu versehen. Eine Maßnahme, die wohl in etwa weitere 425 000 Euro kosten wird.

Im nächsten Schritt, schildert Christoph Britten, gelte es nun, die einzelnen Maßnahmen zu konzeptionieren und technisch-planerische Notwendigkeit mit den Bedarfen aus dem pädagogischem Konzept der Schule in Einklang zu bringen. „In einem zweiten Schritt werden diese Maßnahmen räumlich, organisatorisch und finanziell in Einzelprojekte strukturiert und können so dann Teil der zukünftigen Haushaltsplanberatungen werden“, so der Bauamtsleiter, der dazu noch keinen konkreten zeitlichen Rahmen nennt. Weitere Details zu den genannten Einzelprojekten soll das beauftragte Ingenieurbüro „nts“ in der Sitzung vorstellen.

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