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Auf die Frühschwimmer ist Verlass

Nur die kalte Dusche kostet Überwindung

Drensteinfurt

Nach 105 Badetagen ist Schluss. Das Erlbad hat am Freitag zum letzten Mal in diesem Jahr seine Tür geöffnet. Davor wartete, pünktlich um 8 Uhr, schon das Trüppchen der eingefleischten Frühschwimmer. Bei Wind und Wetter haben sie dem Freibad auch in der schwierigen Corona-Saison die Treue gehalten.

Nicole Evering

Sogar mit Sonnenschein starten die Frühschwimmer in den letzten Öffnungstag des Erlbades. Foto: Nicole Evering

Es ist frisch an diesem Freitagmorgen. Der Wecker zeigt 7.30 Uhr, das Thermometer nur elf Grad. Ein Grund, sich im Bett lieber noch einmal umzudrehen? Nicht für das Trüppchen der eingefleischten Frühschwimmer. Bei Wind und Wetter haben sie sich auch in diesem Jahr täglich im Erlbad getroffen, um kraulend in den Tag zu starten. Und wenn man erstmal drin ist, stört auch die Kälte nicht mehr: 24 Grad hat das Wasser im großen Becken. „Das ist doch wie in der Badewanne“, sagt eine Drensteinfurterin. Nur die eiskalte Dusche vorher, die koste jeden Morgen aufs Neue echte Überwindung.

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