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5. Drensteinfurter Kneipennacht

Pop und „Schwerlastrock“

Drensteinfurt

Auch die fünfte Auflage der Drensteinfurter Kneipennacht war ein voller Erfolg. Elf Bands sorgten in sieben verschiedenen Lokalen für jede Menge guter Stimmung.

Simon Beckmann

Die Lokalmatadore von „Ol ´55“ sorgten im Hammer Paot für beste Stimmung. Foto: Simon Beckmann

Man nehme elf Bands, sieben verschiedene Lokale und eine Menge gute Stimmung – und fertig ist die Drensteinfurter Kneipennacht. Die fünfte Auflage der Veranstaltung am Samstag war mal wieder eine Pflichtveranstaltung für Musikliebhaber der unterschiedlichen Stilrichtungen und zog insgesamt mehr als 1000 Gäste aus der Drensteinfurter Umgebung – so die erste Schätzung der Organisatoren in den frühen Morgenstunden – an. Egal, für welches Lokal man sich entschied: Überall war es rappelvoll und überall herrschte dank der vielen feierlustigen Besucher schon früh eine ausgelassene Atmosphäre. Da konnte das Feiern nur richtig viel Spaß machen.

In der „Eventschmiede“ machten die „Anlasser“ ihrem Bandnamen alle Ehre und setzten mit ihrem „Schwerlastrock“ den Motor für einen tollen Abend in Gang. Das Publikum war von den vier norddeutschen Jungs, die auch eine Seifenblasenmaschine mit nach Drensteinfurt gebracht hatten, begeistert. Danach stand mit „Tiger Bonesaw“ ein westfälisches Soundungeheuer auf der ersten Bühne. Die Gruppe nahm die Zuschauer mit auf eine schwitzige, heiße und ölverschmierte Reise ohne Wiederkehr, bevor die vier Männer von „The Ignition“ mit ihrer authentischen und kraftvollen Bühnenshow und ihrem „modernen Hardrock in Reinform“ die „Eventschmiede“ zum Beben brachten.

Auf der zweiten Bühne in der „Eventschmiede“ bekam das Publikum derweil mit „Freunde von Bekannten“ Covermusik unplugged auf die Ohren. Die Mischung aus verschiedenen Stilen, Genres und Musikgeschmäckern sorgte bei den Zuschauern für gute Stimmung. An die knüpfte auch „Rocktool“ an. Die Rock-Cover der Band, die 2016 krankheitsbedingt passen musste, versetzten das Publikum in Ekstase.

Der Garant für eine hervorragende Unterhaltung war auch Daniel Gardenier im Schlossbistro. Dicht gedrängt genossen die Zuhörer die markante Bariton-Stimme, die feinen Gitarrenklänge und die Mischung aus Pop, Rock, Jazz, Swing und Oldies des Musikkünstlers. Unterdessen rockte die Band „Copyplay“ aus Dülmen und Umgebung den Münsterländer Hof. Ein Durchkommen bis zur Bühne war genauso schwierig wie in der Hammer Paot, wo die Lokalmatadore von „Ol`55“ dem Publikum ordentlich einheizten. In den Genuss eines einzigartigen Live-Erlebnisses kamen die Besucher der Kneipennacht in der Gaststätte „La Piccola“. Dort standen mit „Moodish“ vier Jungs aus dem Ruhrgebiet und aus Wales auf der Bühne und lieferten mit den besten Pop-Rock-Party-Songs der vergangenen drei Jahrzehnte eine tolle Show ab.

Fans von Pop-Schlagern, Oldies und weiteren Party-Krachern kamen im Vereinsheim des SV Drensteinfurt voll auf ihre Kosten: Dort riss die musikalische Leidenschaft von „Mel und Uwe“ (Melanie Hoheisel und Uwe Krämer) das Publikum schnell mit. Derweil brachten die „Hengeler Weend Blaozers“ die Stimmung bei Averdung zum Kochen. Mit guter Laune und einem breit gefächerten Repertoire beeindruckten die „verrückten Holländer“ erneut ihr Publikum.

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