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Verbot von Tätowierfarben

Rote Rosen sind Geschichte

Drensteinfurt

Wer ist bunt unter der Haut mag, wird sich gedulden und wohl auch dauerhaft Abstriche machen müssen. Grund dafür sind geänderte EU-Richtlinien, die den Einsatz von Tattoo-Farben stark einschränken. Das bekommen auch die Kunden von Melle Dircks zu spüren.

Von Dietmar Jeschke

Die Zeit farbiger Tattoos ist zumindest vorerst vorbei. Grund dafür sind entsprechende Richtlinien der Europäischen Union. M Foto: Dietmar Jeschke

„Manchmal ist weniger mehr“, sagt Melle Dircks, während sie einem Kundenentwurf auf dem iPad mit dem Digi-Stift den letzten Schliff verleiht. Und auch wenn besagter Kunde es im konkreten Fall in der Tat einfach nur schlicht wünscht, so müssen Dircks und ihre Auftraggeber doch seit einigen Wochen durchaus mit „weniger“ auskommen. Denn außer Schwarz und Weiß ist seit Anfang Januar nichts mehr an Farbvariationen erlaubt, was per Tätowiernadel unter die Haut soll.

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