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Endausbau im Baugebiet „Bahnhofsumfeld“ hat begonnen

Schlaglöcher sind bald Geschichte

Drensteinfurt

Knapp vier Jahre nach Erschließungsbeginn haben am Montag die Arbeiten zum Endausbau der Wittekindstraße und der Harkortstraße im Baugebiet „Bahnhofsumfeld“ begonnen. Läuft alles glatt, dann sollen die gepflasterten Flächen in gut drei Monaten fertig sein.

Von Dietmar Jeschke

Seit Montag laufen die Straßenbaumaßnahmen an Harkortstraße und Wittekindstraße. Dauern werden sie etwa drei Monate. Foto: Jeschke

Noch besteht der Fuß- und Radweg aus Schotter, Matsch und Schlaglöchern. Doch das soll schon bald vorbei sein. Denn seit Montag rollen die Bagger entlang der Adenauer-Straße nicht nur, um die Kanalrohre für das neue Baugebiet Mondscheinweg in die Erde zu bringen. Nur einen Steinwurf entfernt hat nun vielmehr auch der Endausbau des Baugebiets „Bahnhofsumfeld“ begonnen. Und das, betont Klaus Storck als Eigentümer der Flächen, weniger als vier Jahre, nachdem man sich an besagter Stelle zum offiziellen ersten Spatenstich getroffen hatte. Spielt nun auch das Wetter mit und läuft weiterhin alles nach Plan sollen die nun begonnenen Straßenbaumaßnahmen in rund drei Monaten abgeschlossen sein.

In einem ersten Schritt wird dazu nun zunächst die provisorische Baustellentrasse von Harkortstraße und Wittekindstraße entfernt, und das beginnend in den sackgassenartig angelegten Stichstraßen, von wo aus sich die Arbeiten in Richtung Konrad-Adenauer-Straße fortsetzten werden. Nach der Einbringung des neuen Unterbaus werden schließlich rund 3400 Quadratmeter Straßenfläche für die künftig verkehrsberuhigten Bereiche gepflastert. Hinzu kommen noch einmal 275 laufende Meter Fuß- und Radweg. Anvisierte Fertigstellung: April – und damit exakt 48 Monate nach Maßnahmebeginn.

Die Erschließung des Areals, deren Pläne übrigens im Vorfeld schon bereits 15 Jahre in den Schublade gelegen hatten, war durchaus mit einigen Schwierigkeiten verbunden. Denn die ursprünglich geplante Anbindung des Kanalnetzes auf kürzestem Weg in Richtung Norden funktionierte aus Kapazitätsgründen nicht. Und auch in Richtung Süden war kein Anschluss möglich, denn dafür liegt die Riether Straße schlichtweg zu hoch. Blieb also nur der Kanalanschluss in Richtung Osten. Um den jedoch realisieren zu können, musste nicht nur ein Düker zur Unterquerung der Bahngleise geschaffen werden. Vielmehr war auch ein kompletter Kanalneubau über rund 250 Meter erforderlich. Parallel dazu wurde auf der Rückseite des K+K-Marktes eine großzügiges Regenrückhaltebecken angelegt. „Das war insgesamt schon ein recht teure Erschließung“, erklärt Storck, der jedoch mit der zügigen Umsetzung des Projekts sehr zufrieden ist.

Die über Erbpacht vermarkteten 29 Grundstücke für die Einzel- und Doppelhausbebauung mit Flächen zwischen 450 und 730 Quadratmetern waren angesichts der großen Nachfrage nach Bauland ruckzuck vergeben. Gleiches galt für die Wohnungen in den drei Mehrfamilienhäusern – ein Objekt mit sieben, die übrigen beiden mit zehn Wohneinheiten –, die die heute die Einfahren in das Areal von der Adenauer-Straße aus markieren.

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