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Ausbau der Oderbergstraße zieht sich hin

Schlamm soweit das Auge reicht

Drensteinfurt

für Fußgänger, Jogger oder „Gassi-Geher“ war die Oderbergstraße in Ossenbeck in den vergangenen Wochen buchstäblich eine „Tabu-Zone“. Eine Situation, die auch die Anlieger mittlerweile gehörig nervt. Immer wieder verzögerte sich die Fertigstellung des Ausbaus. Am Montag soll es nun aber tatsächlich weitergehen

Die Oderbergstraße gleicht seit Wochen einer Schlammwüste. Grund dafür sind die stockenden Ausbauarbeiten, die nun jedoch am Montag fortgesetzt werden sollen. Foto: Dietmar Jeschke

Nein, für Fußgänger, Jogger oder „Gassi-Geher“ war die Oderbergstraße in Ossenbeck in den vergangenen Wochen buchstäblich eine „Tabu-Zone“. Denn wer die beinah lückenlose Aneinanderreihung von Steinen, Schlamm und riesigen Pfützen gesehen hat, der hat sich doch meist recht schnell für einen anderen (Um-)Weg entschieden. Eine Situation, die auch die Anlieger mittlerweile gehörig nervt. Verständlicher Weise, hätten für die im Zuge des Sanierungskonzepts für die gesamte Siedlung nun fällige Oderbergstraße doch bereits im vergangenen Jahr rund 750.000 Euro fließen sollen. In der Realität waren es geraden einmal gut 39 000 Euro.

Wie Bauamtsleiter Christoph Britten auf Nachfrage einräumt, sollte es mit den Straßen- und Kanalbauarbeiten tatsächlich eigentlich bereits im Mai 2022 losgehen. „Im Vorfeld musste jedoch eine neue Wasserleitung durch die Gelsenwasser AG verlegt werden, und die Glasfaser musste durch die Deutsche Glasfaser tiefergelegt werden. Diese Vorarbeiten liefen leider aus unterschiedlichen Gründen recht schleppend. Vor allem in den Sommerferien standen den Firmen nicht die erforderliche Anzahl an Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern zur Verfügung“, schildert Britten. Bedingt dadurch habe man mit der städtischen Kanalbaumaßnahme auch erst im August beginnen können, um sie dann im November abzuschließen.

Stadt zählt vielfältige Gründe auf

Danach stockte es jedoch weiter, denn: „Damit die Oderbergstraße über die Weihnachtszeit nicht im Bereich von Görlitzer Straße bis Rankauer Weg gesperrt ist, was die Zufahrt zu den Grundstücken beeinträchtigt hätte, wurde mit der Firma Rottmann vereinbart, die Baustelle ,winterfest‘ zu machen und den eigentlichen Straßenbau erst im neuen Jahr zu beginnen“, so der Bauamtsleiter, der jedoch auch eine positive Nachricht parat hat: Am kommenden Montag (16. Januar), sollen die Arbeiten nämlich nun tatsächlich weitergehen. Anvisiertes Zieldatum: Ende Juni.

Bis dahin bittet die Stadt die Anwohner um Verständnis. „Aufgrund der regnerischen Witterung der letzten Wochen und den Fahrbewegungen der Anlieger kommt es leider immer wieder zu erheblichen Schlaglöchern im Bereich der Oderbergstraße. Diese wurden zwischenzeitlich zwar ausgebessert. Der Erfolg war jedoch immer nur von kurzer Dauer. Zuletzt hat die Firma Rottmann diese Woche noch groben Schotter in die Löcher eingebaut“, erklärt Bauamtsleiter Christoph Britten abschließend.

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