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Weihbischof besucht Teamschule

„Segeln“ und noch viel mehr

Drensteinfurt

Im Rahmen seiner turnusmäßigen Gemeindevisitation besuchte Weihbischof Dr. Stefan Zekorn am Donnerstag die Drensteinfurter Teamschule.

Dietmar Jeschke

„Suche Frieden“: Unter diesem Titel begrüßten die Teamschüler und ihre Leiterin Anja Sachsenhausen Weihbischof Dr. Stefan Zekorn, der am Donnerstag zur Gemeindevisitation nach Drensteinfurt gekommen war.. Foto: Dietmar Jeschke

Als er vor ziemlich genau fünf Jahren das letzten Mal zur Visitation in Drensteinfurt weilte, steckte sie noch in den berühmten Kinderschuhen. Mittlerweile ist die Teamschule „erwachsen“ geworden. Und deshalb war es für Dr. Stefan Zekorn ein willkommener Anlass, der mittlerweile einzigen weiterführenden Schule in der Stadt bei seiner diesjährigen Gemeindevisite als Weihbischof des Bistums Münster einen ausgiebigen Besuch abzustatten.

Begrüßt wurde Zekorn in familiärer Runde – und mit der passenden Musik. Unter dem Titel „Suche Frieden“ hatten einige Schüler ein Lied einstudiert, dessen Titel angesichts der weltweiten Kriege und Krisen kaum zeitgemäßer hätte sein können. Anschließend war es an Schulleiterin Anja Sachsenhausen und ihrem Stellvertreter Detlef Aistermann, den Gast aus Münster zu begrüßen. Letzterer war übrigens höchst gespannt darauf, was sich in den vergangenen fünf Jahren an der Schule getan hat, und neugierig darauf, wie der Alltag funktioniert. Denn der, machten die beiden Schulleiter gleich zu Beginn klar, sieht in einigen Bereichen durchaus anders aus, als an manch anderer Bildungseinrichtung. „Mathe gucken können Sie überall“, schmunzelte Detlef Aistermann. Eine „Segel-Stunde“ dagegen – räumte Stefan Zekorn ein – hatte er in der Tat noch nicht erlebt. Wie der Weihbischof beim Klassenbesuch erfuhr, hat das „Selbst gesteuerte Lernen“ in der Teamschule einen besonderen Stellenwert. Ebenso, wie manch andere Schulbesonderheit – von den „Ipad-Klassen“ über die „Medienscouts“ und Streitschlichter bis hin zu den eigenen Schulsozialarbeitern.

Wie die beiden Schulleiter ferner betonten, gebe es zudem einen engen Kontakt zur Pfarrgemeinde. Aus gutem Grund, denn schließlich habe der Begriff „Team“ viel mit dem Christentum zu tun. Was Dr. Stefan Zekorn nur bestätigen konnte: „Jesus hat seine Jünger nie allein losgeschickt“, erklärte der Weihbischof.

Im Rahmen seiner Pfarreivisitation stattete Zekorn zudem den Seelsorgern und den Gremien der Pfarrei einen Besuch ab, bevor er am Abend die Messe in der Reginakirche mitfeierte. Im Anschluss waren die Gemeindemitglieder zum Glaubensgesprächsabend im Pfarrsaal eingeladen.

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