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Planungen der Schützengilde von 1840 stehen

„Selbstverständlich wird gefeiert“

Rinkerode

Drei Jahre nachdem Ferdi Witte das hölzerne Federvieh von der Stange geholt hatte soll nun in diesem Jahr tatsächlich ein Nachfolger gefunden werden. Das Programm des Festes will der Vorstand der Schützengilde von 1840 am Freitag in der Generalversammlung vorstellen.

Von Dietmar Jeschke

Schützen, Garde und natürlich auch die Musikzüge stehen in den Startlöchern. Ab dem 9. Juli soll gefeiert werden. Foto: Dietmar Jeschke

Nach dem klaren und deutlichen „Ja“ der Schützen aus Drensteinfurt, Walstedde und Mersch gibt es nun auch ein klares Statement der Schützengilde von 1840: „Selbstverständlich soll auch in Rinkerode ganz nach Plan und traditionell am zweiten Wochenende im Juli gefeiert werden“, bestätigt Vorsitzender Thomas Watermann auf Anfrage unserer Redaktion. „Die Planungen sind eigentlich schon abgeschlossen, und die wichtigsten Verträge mit dem Festwirt, den Musikzügen und den Bands sind alle bereits gemacht und unterschrieben.“

Bevor jedoch Mitte Juli tatsächlich die Nachfolger des „Dauerregentenpaares“ Ferdi Witte und Doris Droste gefunden werden sollen, warten auf die Mitglieder der Schützengilde noch einige weitere Veranstaltungen. So ist die Jahreshauptversammlung bereits für den kommenden Freitag (25. März) terminiert. Beginn ist um 20 Uhr im Pfarrzentrum. Es gilt die 3G-Regel, das heißt, dass nur Geimpfte, Genesene oder Personen mit einem tagesaktuellen Coronatest teilnehmen dürfen. Außerdem ist das Tragen einer medizinischen oder einer FFP-2-Maske Pflicht. „Diese darf nur kurzfristig zum trinken oder essen abgesetzt und muss anschließend sofort wieder aufgesetzt werden“, betont Thomas Watermann. „Aufgrund der aktuellen epidemischen Lage scheint uns diese Maßnahme die sinnvollste zu sein.“

Eine mögliche Verschiebung der Versammlung sei zwar kurzfristig diskutiert, schlussendlich aber mit Blick auf die Termindichte im Mai und im Juni wieder verworfen worden. „Der Vorstand bittet trotz der Maßnahmen um möglichst rege Teilnahme der Mitglieder, da einige wichtige Themen auf der Tagesordnung stehen. Insbesondere zum Schützenfest gibt es einiges zu berichten“, appelliert der Vorsitzende. Willkommen seien dazu auch „Neuzugänge“. Um die Bewirtung kümmert sich das Team der „Alten Dorfschänke“ unter der Leitung der amtierenden Schützenkönigin Doris Droste. Neben einigen Freigetränken gibt es zwischen den Wahlgängen Schnittchen, die von einigen Vorstandsdamen zubereitet werden.

Was die weitere Planung betrifft, so soll Ende April die traditionelle Weinprobe stattfinden, bevor der Vorstand im Mai seinen coronabedingt ausgefallenen Ausflug nach Maastricht nachholen möchte. Einstimmen auf ihr eigenes Fest können sich die Schützen dann im Juni. Denn dann stehen die Besuche der Jubiläumsschützenfeste in Herbern und in Davensberg auf dem Programm.

Nachdem man 2020 gar nicht und 2021 nur eingeschränkt – weil ohne Vogelschießen – feiern konnte, wollen es die Aktiven schließlich vom 9. bis zum 11. Juli ordentlich krachen lassen. Und das, betont Vorsitzender Thomas Watermann, mit der üblichen Festfolge und natürlich wieder mit der gesamten Dorfgemeinschaft. Starten wird das Festwochenende demnach am Samstag (9. Juli) um 15 Uhr mit dem Beginn des Kinderschützenfestes, dem um 16 Uhr das Jugend-Vogelschießen folgt. Um 20 Uhr dann versammeln sich die Schützen zum Antreten an der Alten Dorfschänke, von wo aus es gemeinsam zum Festzelt am Hof Diekmann geht, wo der Abend nach dem Aufsetzen des Vogels mit der traditionellen Disco-Veranstaltung ausklingen wird.

Am Sonntag (10. Juli) wird der Spielmannszug bereits um 6 Uhr zum Weckruf aufspielen. Um 11 Uhr soll das Festhochamt gefeiert werden, bevor es um 14.30 Uhr „Antreten am Gasthof Lohmann“ heißt. Nach der Zwischenstation am Ehrenmal zieht der Schützentross weiter zum Festgelände, wo mit dem Vogelschießen schließlich einer der Höhepunkte des Wochenendes startet. Die Besucher dürfen sich dazu auf ein Kuchenbüffet im Festzelt freuen, während auf die jungen Gäste wie gewohnt ein eigenes Programm wartet. Seinen letzten großen Ball als bald scheidender Regent darf Noch-König Ferdi Witte am Samstagabend ab 20.30 Uhr im Festzelt feiern.

Der Schützenfestmontag (11. Juli) beginnt dann wie gewohnt um 10.30 Uhr mit dem Frühschoppen, in dessen Rahmen auch die langjährigen Mitglieder geehrt werden sollen. Nach dem offiziellen Ende des Frühschoppens um 14.30 Uhr haben die Mitglieder ein klein wenig Zeit zum verschnaufen, bevor am Abend ab 19.30 Uhr der öffentliche Festball im Festzelt startet. Spielt das Wetter mit, soll das neue Regentenpaar die große Polonaise zum Dorfplatz anführen, wo gegen 20.30 Uhr unter Begleitung von Spielmannszug und Blasorchester die feierliche Königsproklamation stattfinden soll.

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