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Nach Messer-Drohung in Klinik eingewiesen

Spezialkräfte überwältigen 44-Jährigen

Drensteinfurt

Nachdem er im Zuge eines Streites zum Messer gegriffen hatte, wurde ein Drensteinfurter am frühen Sonntagmorgen vorläufig festgenommen.

-dje-

Sondereinsatzkräfte der Polizei (hier ein Symbolbild) überwältigten den mit einem Messer bewaffneten Drensteinfurter. Foto: Dietmar Jeschke

Für die Anwohner rund um den Drensteinfurter Lindenweg begann der zweite Weihnachtsfeiertag alles andere als besinnlich. Bereits um kurz nach sieben Uhr versperrten Einsatzfahrzeuge der Polizei den Streckenabschnitt zwischen Riether Straße und der Einmündung des Efeuwegs. Grund dafür war ein Streit, der sich kurz zuvor in einem der Häuser ereignet hatte und in dessen Zuge ein 44-Jähriger zu einem Messer griff, woraufhin die übrigen Bewohner die Polizei alarmierten. Und die rückte wenig später mit Spezialeinsatzkräften an und sperrte den Bereich weiträumig ab.

Nachdem der bewaffnete 44-Jährige in den Keller gegangen war, konnten die übrigen Bewohner das Haus verlassen. Gegen 9.30 Uhr gelang es den Kräften der Spezialeinheit schließlich, den Mann zu überwältigen und vorläufig festzunehmen, wobei er leicht verletzt wurde. „Für die Bewohner des Hauses sowie für die Anwohner bestand zu keiner Zeit eine Gefahr“, heißt es im Bericht der Kreispolizeibehörde. „Der 44-Jährige wurde anschließend in eine Fachklinik eingewiesen.“

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