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Einschränkungen bleiben bestehen

Teil-Entwarnung nach Hacker-Angriff

Drensteinfurt

Nach der Cyber-Attacke auf die Stadt Drensteinfurt gibt der eingerichtete Krisenstab eine Teil-Entwarnung. Erste Scans hätten weder Schadsoftware noch einen Datenabfluss zu Tage gefordert. Die Einschränkungen im Verwaltungsbetrieb bleiben aber wohl dennoch bis zum 9. Dezember bestehen.

-dje-

Nach dem die wichtigsten Scans abgeschlossen wurden, sollen nun Hard- und Software der Bediensteten auf Schadprogramme untersucht werden. Foto: Dietmar Jeschke

Nach dem versuchten Cyberangriff auf die Stadtverwaltung meldete das Team des eigens eingerichteten Krisenstabes am Donnerstagnachmittag, dass mittlerweile die wichtigsten Scans der Systeme abgeschlossen sind. Die erfreuliche Nachricht: „Es gab keine Auffälligkeiten, und es wurde keine Schadsoftware auf den städtischen Servern festgestellt. Einen Datenverlust gibt es nicht, und alle per E-Mail an die Stadt gerichteten Anliegen der vergangenen Tage sind vorhanden und werden in den Folgetagen bearbeitet“, berichtet die Verwaltung.

Normalität wird dennoch nicht ganz so schnell wieder in die Verwaltungsräume einkehren. In einem nächsten Schritt nämlich sollen nun zunächst sowohl Hard- als auch Software der Bediensteten überprüft und danach erst sukzessive wieder freigegeben werden. „Parallel erfolgen die ersten Arbeiten zum Hochfahren der Fachanwendungen durch die IT-Abteilung sowie durch externe Dienstleister für die ausgelagerten Systeme. Da auf externe Dienstleister wenig Einfluss genommen werden kann, kann aktuell noch kein genauer Zeitplan benannt werden, bis sämtliche Systeme wieder volleinsatzfähig sind“, dämpft die Verwaltung zu optimistische Hoffnungen auf einen baldigen „Re-Start“. Alle Beteiligten seien jedoch entsprechend informiert und hätten dazu zugesagt, die Fachanwendungen schnellstmöglich wieder zur Verfügung zu stellen. Informationen, welche Dienstleistungen in welchem Umfang wieder zur Verfügung stehen, soll über die der Homepage der Stadt unter „Aktuelle Meldungen“ zur Verfügung gestellt werden. „Die Einschränkungen werden jedoch wie angekündigt voraussichtlich bis zum 9. Dezember bestehen bleiben. Ebenfalls wird mit Hochdruck an einer Lösung zur Haushaltseinbringung sowie zur Terminierung der Ratssitzung gearbeitet“, heißt es abschließend.

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