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Geflügelpest-Ausbruch

Tiere getötet, Sperrgebiet eingerichtet

Drensteinfurt

Es gibt einen weiteren Geflügelpest-Ausbruch im Kreis Warendorf. Nachdem im März schon Sendenhorst und Beelen betroffen gewesen sind, ist das Virus nun in einem kleinen Hausgeflügelbestand in Drensteinfurt nachgewiesen worden. Die betroffenen Tiere wurden getötet.

In Drensteinfurt hat es einen Geflügelpest-Ausbruch gegeben. Foto: Foto: Jeschke

Im Kreis Warendorf ist erneut die Geflügelpest ausgebrochen. Nachdem im März bei vier Wildvögeln in Sendenhorst und in einem Legehennenbetrieb in Beelen die Virusinfektion nachgewiesen worden war, ist nun ein Hausgeflügelbestand auf Drensteinfurter Stadtgebiet betroffen. Das teilt der Kreis Warendorf mit. Das Friedrich-Loeffler-Institut (FLI) habe den Ausbruch der hochpathogenen Geflügelpest am Freitag bestätigt. Die betroffenen Tiere seien inzwischen getötet worden.

Wie Kreissprecherin Kerstin Butz auf Anfrage erläutert, handele es sich um einen kleinen, nicht gewerblichen Bestand mit lediglich 20 Tieren. Der Eintrag des Virus sei von außen, also wohl durch erkrankte Wildvögel, erfolgt. Die schon vorher geltende Stallpflicht sei eingehalten worden.

Um eine weitere Ausbreitung der ansteckenden Krankheit zu verhindern, besteht auf Anweisung des zuständigen Landesamtes für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz (Lanuv) weiterhin im gesamten Kreis Warendorf Stallpflicht für Geflügel. „Rund um den Ort des betroffenen Hausgeflügelbestands wird ein Sperrgebiet mit einem Radius von drei Kilometern sowie ein Beobachtungsgebiet mit einem Radius von zehn Kilometern eingerichtet“, heißt es in der Pressemitteilung des Kreises. „Betriebe in diesen Gebieten müssen unter anderem besondere Hygienemaßnahmen umsetzen.“ Diese gelten, erklärt Kerstin Butz, voraussichtlich für die kommenden drei Wochen.