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Jahreshauptversammlung des SV Rinkode

Udo Nees in seiner neunten Amtszeit

Rinkerode

Kontinuität bestimmt die Arbeit im Vorstand des Sportvereins Rinkerode (SVR): Bei der Mitgliederversammlung sind alle Mitglieder des Gremiums wiedergewählt worden. Mit einer Ausnahme: Neuer erster Schatzmeister ist Frank Buchterkirche. Als erster Vorsitzender engagiert sich seit mittlerweile 16 Jahren Udo Nees.

Von Matthias Kleineidam

Engagieren sich für den SV Rinkerode (v.l.): Frank Buchterkirche (neu gewählter Schatzmeister), Philipp Heimann, der erste Vorsitzende Udo Nees, Peter Walz, Wera Dämmer, Claudia Frölich, Jens Uhlenbrock, Hendrik Czauderna, Rainer Hütt, Peter Zillmann, Andreas Watermann und Thomas Gremm. Foto: Matthias Kleineidam

Kontinuität bestimmt die Arbeit im Vorstand des Sportvereins Rinkerode (SVR): Bei der Mitgliederversammlung im Vereinsheim sind alle Mitglieder des Gremiums wiedergewählt worden. Mit einer Ausnahme: Neuer erster Schatzmeister ist Frank Buchterkirche.

Als erster Vorsitzender engagiert sich seit mittlerweile 16 Jahren Udo Nees. Er ist seit 1992 im Vorstand – zunächst war er Jugendobmann – und seit 2005 Chef des SVR. Daran wird sich auch nichts ändern. Nees wurde einstimmig bestätigt und geht damit bereits in seine neunte Amtszeit. Zweite Vorsitzende bleibt Claudia Frölich.

Sascha Suermann war seit 2009 Mitglied im Gesamtvorstand – zunächst als Tischtennis-Obmann, danach als Geschäftsführer und zuletzt als Schatzmeister. Diesen Posten hatte er 2019 von Herbert Löchter übernommen. Diesmal stellte er sich nicht zur Wahl. Als Dankeschön für seine vielfältige Vereinsarbeit erhielt Suermann einen Reisegutschein. Das Amt übernimmt Frank Buchterkirche, Sohn des langjährigen Vorsitzenden (1976 bis 2005) Horst Buchterkirche.

Weitere Veränderungen gab es nicht. Beisitzer bleiben Jens Uhlenbrock und Hendrik Czauderna, stellvertretender Schatzmeister bleibt Rainer Hütt. Auch Sozialwart Peter Walz und der Beauftragte für Öffentlichkeitsarbeit, Philipp Heimann, erledigen ihre Aufgaben weiter. Josef Rosendahl bleibt Kassenprüfer, Ulrich Buxtrup wurde neu gewählt.

Nur wenige Corona-Austritte

37 Mitglieder waren zur Versammlung „unter besonderen Bedingungen“, so Udo Nees, erschienen. „Die Pandemie habe das Angebot des SVR „mächtig durcheinandergewirbelt“, sagte der Vorsitzende. „Dafür, dass wir streichen mussten, gab es bei der Mitgliederzahl nur einen moderaten Rückgang.“ Die Zahl reduzierte sich von 1472 (2019) auf aktuell 1441. Mit Online-Sportangeboten, Laufchallenges und anderem habe der Verein gezeigt, „dass wir in einer ungewöhnlichen Situation handlungsfähig sind“, bekräftigte Nees.

Bei den Jahresberichten blickte Beisitzer Jens Uhlenbrock für den Vorstand zurück – und das sehr launig. Er ging auf die Sanierung der Kabinen und Duschen ein, den geplanten Multifunktionsplatz und die drei Mähroboter, die noch nicht ganz so arbeiten würden „wie wir uns das vorstellen“. Dass der SVR eine Reinigungskraft habe, sei eine „saubere Sache“.

Sascha Suermann informierte die Mitglieder in seinem Kassenbericht darüber, dass das Geld für den Eigenanteil an der Sanierung des Kunstrasenplatzes bereits angespart sei. Das Projekt soll eventuell 2023 umgesetzt werden.

Berichte aus den Abteilungen

Stellvertretend für die Abteilungsleiterin Freizeit- und Breitensport, Marion Fabian, berichtete Wera Dämmer. „Die Präsenzveranstaltungen werden wieder gut angenommen“, sagte sie.

Drei Mannschaften im Seniorenbereich stellt die Tischtennisabteilung. Außerdem trainieren 20 Kinder und Jugendliche in zwei Gruppen beim SVR, sagte Abteilungsleiter Thomas Gremm. Für den 4. Dezember sind die Vereinsmeisterschaften geplant – noch zumindest.

Für Burkhard Weber berichtete der Sportliche Leiter Andreas Watermann über die Situation bei den Seniorenfußballern. „Der Nachwuchsbereich wächst“, freute sich Jugendobmann Peter Zillmann. 16 Teams, darunter fünf Mädchenmannschaften, sind gemeldet. Die Jugendspielgemeinschaft mit GW Albersloh soll intensiviert werden.

Multifunktionsplatz

Zum Schluss ging Nees näher auf die Umwandlung des Bolzplatzes in einen Multifunktionsplatz ein. Die Kosten betragen mittlerweile fast 500 000 Euro, die Förderung durch das Programm „Investitionspakt zur Förderung von Sportstätten“ beträgt 338 000 Euro. Am 9. Dezember gibt es einen Termin mit der Baufirma. „Wir hoffen auf einen Start der Arbeiten im Frühjahr“, sagte Nees. Fertiggestellt sein müsse der Platz am 31. Juli, ergänzte Czauderna.

Die Weihnachtsfeier mit den traditionellen Ehrungen langjähriger Mitglieder – die aus dem Vorjahr sollten dabei nachgeholt werden – findet erneut nicht statt.

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