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Sportabzeichensaison 2020 in Drensteinfurt

Urkunden gab‘s für alle Teilnehmer

Drensteinfurt

Insgesamt 253 Personen haben sich im vergangenen Jahr daran versucht, das Sportabzeichen abzulegen. Mit dieser jetzt ermittelten Teilnehmerzahl ist Stützpunktleiterin Ulrike Fronda durchaus zufrieden. Besonders gefreut hat sie sich darüber, dass zwei Schulen erstmals am Start gewesen sind.

Nicole Evering

Gregor Buthe beim Weitsprung: Die Sportabzeichensaison 2020 ist trotz aller Corona-Einschränkungen gut gelaufen. Foto: Matthias Kleineidam

Viele, die sonst regelmäßig dabei waren, sind nicht gekommen. Dafür hatten sich andere angemeldet, die vorher noch nie teilgenommen hatten. Summa summarum ist Ulrike Fronda also durchaus zufrieden mit der Sportabzeichensaison 2020.

Die liegt nun tatsächlich schon etwas länger zurück. Doch just in der Woche vor den Osterferien hat die Stützpunktleiterin allen Teilnehmern ihre Urkunden persönlich vorbeigebracht. Denn das Warten darauf, dass zeitnah eine offizielle Verleihung im feierlichen Rahmen stattfinden kann, hat sie mittlerweile aufgegeben. Und eine gute Nachricht gab es zusätzlich zu den Urkunden noch oben drauf. Denn allen jüngeren und älteren Sportlern wurde der ohnehin schon halbierte Teilnahmebeitrag komplett erlassen.

Insgesamt 253 Personen – darunter 37 Walstedder und fünf Rinkeroder – haben sich im vergangenen Jahr daran versucht, das Sportabzeichen abzulegen: 108 Erwachsene, 142 Jugendliche und drei Minis. Das sind zwar deutlich weniger als im Rekordjahr 2019 (359 Teilnehmer), aber immer noch mehr als 2018 (228), als Corona noch kein Thema war. In einigen Fällen fehlte lediglich der Schwimmnachweis zum Erreichen der Auszeichnung. Die Urkunde gab’s trotzdem für alle, will Ulrike Fronda möglichst viele zum Weitermachen motivieren.

Umfangreiches Hygienekonzept

Wie überall hat die Pandemie auch die zurückliegende Sportabzeichensaison beeinflusst. Dabei habe man ein umfangreiches Hygienekonzept erarbeitet, blickt Fronda zurück. „Wir haben nach jeder Benutzung alle Bälle und Seilchen desinfiziert und immer Handschuhe getragen. Was für ein Müll dabei zusammengekommen ist . . .“, sagt sie kopfschüttelnd. Trotzdem seien gerade viele ältere Privatpersonen nicht zu den Übungs- und Abnahmeterminen erschienen. Ulrike Fronda hofft, sie alle in diesem Jahr wieder auf der Sportanlage im Erlfeld begrüßen zu können.

Stützpunktleiterin Ulrike Fronda ist mit der vergangenen Saison zufrieden und freut sich auf die neue. Foto: Foto: Nicole Evering

Wie gewohnt wollen die vier Prüfer Zeiten und Weiten wieder mittwochs von 17 bis 20 Uhr messen. In Walstedde werden während der Sommerferien immer montags eigene Termine stattfinden. In Rinkerode ist das Prozedere noch nicht abschließend geklärt, da noch kein Nachfolger für Sabine Stöhr gefunden wurde, die diese Aufgabe fast vier Jahrzehnte übernommen hatte. In den vergangenen Jahren mussten die erwachsenen Rinkeroder zur Abnahme also stets nach Drensteinfurt fahren. Nur die Jugend- und Minisportabzeichen wurden vor Ort geprüft.

Vier Disziplinen

Besonders gefreut hat sich die Stützpunktleiterin darüber, dass 2020 zum ersten Mal die Kardinal-von-Galen-Schule am Start war. 102 Dritt- und Viertklässler haben ihre Leistungen in den vier Disziplinen Ausdauer, Kraft, Schnelligkeit und Koordination unter Beweis gestellt. „Das war für die Kinder eine tolle Abwechslung, gerade in Zeiten, als kein Sportunterricht stattfinden durfte“, vermutet Fronda darin einen der Gründe für die Teilnahme der Grundschüler. Auch eine Klasse der Teamschule hat sich beteiligt, ebenfalls ein Novum.

Nicht dabei waren indes die Walstedder Grundschule sowie zahlreiche Kitas aus dem Stadtgebiet. „Wenn die alle wiederkommen und die Neuen am Ball bleiben, dann haben wir gut zu tun“, freut sich Fronda schon auf den Start der nächsten Saison, den sie für Ende Mai, Anfang Juni anpeilt – wenn Corona es denn zulässt.

Schon oft am Start

Schon oft erfolgreich am Start gewesen sind Manfred Kraft, der 2020 sein 43. Sportabzeichen ablegte, sowie Bernhard Drüge (34), Gregor Buthe (33), Ulrike Fronda (24) und Christiane Zinselmeier (21).

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