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Apotheken geben weitere FFP2-Masken aus

Viel besser vorbereitet als noch im Dezember

Drensteinfurt/Rin...

Risikopatienten können sich in den kommenden Wochen gegen Coupons zwei weitere Pakete FFP2-Masken in ihren Apotheken vor Ort abholen. Die sind nun deutlich besser vorbereitet als noch im Dezember. Damals gab es vielerorts Lieferschwierigkeiten. Nun sind die Lager aber gut gefüllt.

Nicole Evering

Gegen Coupons können Berechtigte nun weitere FFP2-Masken in ihrer Apotheke bekommen. Foto: dpa

Neues Jahr, neue Masken: Risikopatienten können sich in den kommenden Wochen zwei weitere Pakete Schutzmasken auf Kosten des Bundes in ihrer Apotheke vor Ort abholen – sobald sie von ihrer Krankenkasse fälschungssichere Berechtigungscoupons zugeschickt bekommen haben.

Für einen Coupon gibt es sechs Schutzmasken. Die Patienten müssen pro Gutschein einen Eigenanteil von zwei Euro bezahlen. Den ersten Coupon können Patienten ab sofort bis zum 28. Februar einlösen, den zweiten zwischen dem 16. Februar und dem 15. April.

Dieses Mal sind die Apotheken auf den zu erwartenden Ansturm besser vorbereitet als noch Mitte Dezember. Damals durften sich Risikopatienten und Menschen über 60 Jahre kostenlos drei FFP2-Masken abholen. Den Apotheken blieb zur Vorbereitung nur wenig Zeit. Zudem sei das Prozedere mit einem erheblichen Aufwand verbunden gewesen, erklärt Marie-Luise Schoster von der Walstedder Maximilian-Apotheke. Denn jeder Abnehmer musste registriert werden und die einmalige Abholung per Unterschrift bestätigen. Der Andrang sei gerade in den ersten beiden Tagen enorm gewesen. „Wir konnten aber alle Anfragen und Wünsche erfüllen“, sagt Schoster. Für die zweite Runde sei man nun gut gerüstet. „Wir haben genügend Masken am Lager.“

Verspätete Informationen

Verspätete Informationen über den Ablauf der Maskenausgabe sowie Lieferschwierigkeiten seitens der Großhändler hatten im Dezember in der Drensteinfurter Stadt-Apotheke dazu geführt, dass zu Beginn der Aktion nicht alle Kunden versorgt werden konnten. „Das änderte sich, als nach einigen Tagen alle Bestellungen eintrafen“, berichtet Erika Schäfer. Gerade vor Weihnachten sei die Nachfrage riesig gewesen. Bis heute seien rund 2500 FFP2-Masken über ihre Theke gegangen. Über die neue Aktion seien die Kunden bereits gut informiert, sodass in der Apotheke nur gelegentlich dazu beraten werden müsste.

Auch in der Wagenfeld-Apotheke seien die Mitarbeiter in der ersten Woche ordentlich gerannt, um allen Kunden ihre Masken aushändigen zu können, erinnert sich Kerstin Kämmerer. In der zweiten Woche habe sich der Ansturm aber schon wieder gelegt. „Wir hatten zum Glück direkt ab dem Startdatum ausreichend Masken vorrätig und haben nur wenige Kunden gebeten, sich die Masken in ihrer Stammapotheke zu besorgen“, so Kämmerer. Bislang habe ihr Team schon mehr als 3500 kostenlose Masken verteilt – „eine ganz schöne logistische Leistung, auf die alle Apotheken bestimmt stolz sein können“, findet sie.

Jede Lieferung überprüfen

Startschwierigkeiten hatte es im Dezember auch in der Apotheke Rinkerode gegeben – weil die in großer Menge bestellten Masken nicht so schnell geliefert wurden wie benötigt. Peter Jostes blickt auf arbeitsreiche Tage zurück, in denen sein Team zu echten Experten geworden sei. „Jede Lieferung muss auf Qualität und die richtige Zertifizierung überprüft werden. Einige Pakete mussten wir sogar wieder zurückschicken.“ Auch die Buchung und Dokumentation der Ausgabe seien mit einigem Aufwand verbunden gewesen. Am Ende seien aber alle Kunden versorgt und zufrieden gewesen. Für die zweite Runde sei man nun vorbereitet – „bis unters Dach“, so Jostes.

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