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Radfahren in der Corona-Krise

Vom Glück, herumzufahren

Drensteinfurt

In der Corona-Krise waren es Toilettenpapier und Nudeln, die zeitweise vergriffen waren – derzeit sind es Fahrräder, die schwer zu haben sind. In einer Zeit, wo man nur begrenzt Reisen darf, haben die Menschen das Radfahren wieder entdeckt. Zwei Fahrradgeschäfte berichten.

Ulrich Schaper

Viele Menschen haben das Fahrrad als Sportgerät und Fortbewegungsmittel wiederentdeckt. Foto: imago

Corona ändert alles. Just in dem Moment, als die Menschen begannen, die guten sportlichen Frühjahrsvorsätze umzusetzen, kam das Virus. Die Körperumfänge entwickelten sich konträr zum Wirtschaftswachstum, alle blieben aus Angst vor Ansteckung zu Hause, depressive Verstimmungen und körperliche Unbeweglichkeit sorgten bei den Krankenkassen für Nervosität. Völlig unbegründet, wie man heute weiß – die Menschen fingen aus eigenem Antrieb heraus an, Hanteln zu stemmen, zu joggen, zu wandern, und die allermeisten begrüßten den heranbrechenden Sommer auf dem Fahrrad.

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