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Pättchen wurde vor 30 Jahren umbenannt

Von der Kirch- zur Synagogengasse

Drensteinfurt

Es ist ein eher unscheinbares Pättchen, das jedoch namensmäßig eine abwechslungsreiche Geschichte erlebt hat. Angesichts der angrenzenden Synagoge war der Weg zur nächste als „Judengasse“ bekannt. Daraus wurde danach die Kirch- und später die „Synagogengasse“.

Von Dietmar Jeschke

Die ehemalige Synagoge (oben r.) ist ein schlichtes Kleinod. Seit genau 30 Jahren trägt das Pättchen, an dem das ehemalige jüdische Bethaus liegt, den Namen „Syna Foto: Dietmar Jeschke

Es gibt Straßennamen, an die dürften sich nur noch wenige Einwohner erinnern. Wie etwa an die „Sackstraße“ und die „kleine Sackstraße“. Dabei befinden sich beide noch heute mitten im Ort. Nur heißen sie mittlerweile „Wagenfeldstraße“ und „Kurze Straße“. Gleich mehrere Male wurde in der Vergangenheit die heutige Marienstraße umbenannt. Da sie ursprünglich einmal zum Friedhof führte, hieß sie viele Jahre lang „Kirchhofstraße“. Danach wurde sie zur „Riether Straße“ erklärt, da sie einst auf direktem Weg in die Bauerschaft Rieth führte. Bis dann aber der auf dem Weg befindliche Bahnübergang irgendwann geschlossen wurde und die Straße erneut einen neuen Namen erhielt.

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