Löschzug Rinkeroder feiert Geburtstag

„Wasser marsch“ seit 112 Jahren

Rinkerode

Heiße Temperaturen, kühles Nass aus dem Schlauch: Alles, was mit Wasser zu tun hatte, kam beim „Tag der offenen Tür“ der Rinkeroder Feuerwehr besonders gut an.

Linus Oberhoff

Oft war – sehr zur Freude der jüngsten Besucher – beim „Tag der offenen Tür“ auch Ausprobieren statt nur Zuschauen angesagt. Foto: Linus Oberhoff

Bereits seit 112 Jahren sorgt die Freiwillige Feuerwehr in Rinkerode für Sicherheit – ein guter Anlass, um sich der Bevölkerung zu präsentieren. Beim „Tag der offenen Tür“ am Samstagnachmittag war reichlich Programm geboten.

Besonders die Jüngsten erkundeten bei heißen Temperaturen freudig die Löschfahrzeuge, durften Wasserschläuche halten oder deckten sich mit Feuerwehr-Spielzeug ein. Die Show-Übungen von Jugendfeuerwehr, Löschzug und „First-Responder“-Gruppe verfolgten die Besucher gebannt.

Löschzugführer Christian Bruns berichtete stolz von 48 aktiven Freiwilligen und rechnet im Laufe des Jahres mit einem Zuwachs auf mehr als 50 Kameraden: „So viele hatten wir noch nie.“

Grund zum Feiern hatten ebenfalls die „First Responder“, die seit 20 Jahren in Notfällen vor Ort sind und Erste Hilfe leisten, bis der Notarzt eintrifft. „Was wir machen, ist kein Larifari, sondern qualifizierte Erste Hilfe“, bekräftigte Stefan Ahland von der Gruppe, die in den 20 Jahren rund 1000 Einsätze gefahren ist, also etwa einen pro Woche.

Auch Bürgermeister Carsten Grawunder war zum Feuerwehrgerätehaus am Albersloher Weg gekommen und richtete einige Worte an die Truppe: „Jeder hier sollte wissen, dass ihr diejenigen seid, die bei einem 112-Anruf ausrückt, sich des Notfalls annehmen und mitunter Leben retten. Das ist nicht selbstverständlich.“ Unter dem Motto „Gott zur Ehr‘, dem Nächsten zur Wehr“ trägt die Freiwillige Feuerwehr wichtige Verantwortung für die Menschen in der Stadt und freut sich immer über neue Mitglieder.

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