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Umkleidekabinen im Walstedder Sportzentrum werden saniert

Wenn Wände sprechen könnten . . .

Walstedde

Sie haben bereits etliche Jahre auf dem Buckel und sind nicht mehr wirklich ansehnlich. Nun fliegen die alten Fliesen in den Umkleidekabinen der Walstedder Fortuna raus. In den Bad- und Duschräumen werden dazu neue Leitungen verlegt und neue Armaturen installiert.

wn

Mit Hämmern, Schaufeln und Schlagbohrern ging es am Wochenende den alten Fliesen an den Kragen. Foto: Fortuna

In ihnen wurden emotionale Ansprachen gehalten, Mannschaften noch weiter zusammengeschweißt und glänzende Siege gefeiert, bestimmt aber auch die eine oder andere bittere Niederlage verdaut. Wenn die Wände sprechen könnten, würden mit Sicherheit zahlreiche unterhaltsame Geschichten ans Tageslicht gefördert werden. Damit noch viele weitere dazukommen und sich die Teams von Fortuna Walstedde sowie die Gastmannschaften zukünftig weiterhin wohlfühlen können, werden die Umkleidekabinen des Sportvereins aus dem Lambertusdorf nun saniert.

„In den Bad- und Duschräumen werden neue Leitungen verlegt, es gibt neue Armaturen und natürlich neue Fliesen an den Wänden und auf dem Boden. Zusätzlich wird in der restlichen Kabine der Boden erneuert und die Sitzbänke generalüberholt“, schildert Hermann Tiggemann, Geschäftsführer von Fortuna, die anstehenden Maßnahmen, die sowohl beide Umkleide- als auch die Schiedsrichterkabine betreffen. „Die letzte Sanierung der Duschräume liegt ungefähr 20 Jahre zurück“, weiß er noch.

Doch bevor der „neue Anstrich“ kommt, muss der alte weg. Dementsprechend fleißig waren am Samstag insgesamt 15 Akteure aus der ersten Fußballmannschaft im Rahmen eines ersten Arbeitseinsatzes, heißt es in der Mitteilung der Fortuna weiter. Eingeteilt in zwei Schichten und ausgerüstet mit Schlagbohrern, Winkelschleifern, Hämmern und Schaufeln ging es den alten Fliesen und Armaturen an den Kragen. „Wir haben extra etwas eher angefangen, damit wir sicherstellen können, dass wir Ende August fertig sind“, erzählt der Sportliche Leiter Daniel Budde. Tiggemann ergänzt: „Die Abrissarbeiten sollen Ende Juli durch sein. Danach übernehmen dann die Fachfirmen und verpassen den Kabinen einen neuen Glanz.“

Die Kosten für die Sanierung der Umkleidekabinen von Fortuna Walstedde, die im Jahr 1984 gebaut worden sind, übernimmt die Stadt Drensteinfurt. Der Sportverein muss dabei einen Eigenanteil leisten. „Das machen wir durch die Abrissarbeiten“, erklärt Tiggemann.

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