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Stadt will sich an Verbrennungsanlage in Wuppertal beteiligen

Wohin mit dem Klärschlamm?

Drensteinfurt

Klärrückstände sollen mit Blick auf die enthaltenen Schadstoffe künftig nicht mir in der Landwirtschaft eingesetzt werden. Aufgrund der gesetzlichen Neuregelung sucht die Stadt nun nach Entsorgungsalternativen – und will sich an einem Großprojekt in Wuppertal beteiligen.

Von Dietmar Jeschkeund

Ohne die Kläranlage wäre ein normales Leben in der Stadt nicht möglich, landet doch jede Badewannenfüllung und Toilettenspülung hier. Derzeit wird die Anlage umfassend modernisiert. Foto: Dietmar Jeschke

Viele jahrzehntelang war die Antwort einfach: Das, was im Klärbecken übrig bleibt, landet als Dünger auf dem Acker. Genauso, wie es eben auch mit der Gülle aus der Landwirtschaft passiert. Mittlerweile sieht die Sache allerdings nicht nur bei der Gülle ein wenig komplizierter aus. Da Klärschlamm oft mit einem hohen Anteil an Schadstoffen belegt ist, wird sein Einsatz als Dünger zunehmend kritisiert. Wie einigen Quellen zu entnehmen ist, soll allein die Menge an Mikroplastik, die über den ausgebrachten Klärrückstand jährlich in den Boden gelangt, größer sein, als die Menge, die in den Weltmeeren landet. Aber wohin dann mit dem Klärschlamm? Eine Frage, die am Dienstag die Mitglieder des städtischen Betriebsausschusses beschäftigen wird.

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