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Münsterland-Sternlauf

Zehnte Auflage mit Rekordergebnis

Drensteinfurt/Albersloh

Auf einer seiner fünf Routen hat der Münsterland-Sternlauf am Samstag auch in Drensteinfurt und Albersloh Station gemacht. Die Läuferinnen und Radler wurden von den Kolpingsfamilien mit Getränken und Obst versorgt. Am Ende kamen mehr als 32 000 Euro für den guten Zweck zusammen.

Gegen 13 Uhr trafen die Läuferinnen und Radler in Drensteinfurt ein, wurden von Josef Waldmann (2.v.l.) begrüßt und von der Kolpingsfamilie bewirtet. Foto: Elmar Stracke

Der 10. Münsterland-Sternlauf hat am Samstag auf der Route „Südost“ nach Münster auch in Ahlen, Drensteinfurt und Albersloh Station gemacht. Auf allen der insgesamt fünf Routen haben die jeweiligen Kolpingsfamilien die Bewirtung der Läufer übernommen.

„Vor zehn Jahren hatte sich nur eine kleine Gruppe von fünf Läufern und Radlern an dieser Aktion beteiligt“, erinnert Elmar Stracke vom Drensteinfurter Kolping, der am Samstag als Helfer im Einsatz gewesen ist. Schon beim allerersten Mal seien die Sternläufer in Drensteinfurt von der Kolpingsfamilie bewirtet worden. Damals habe es auf der Route von Lippborg bis nach Münster nur ganz wenige Verpflegungsstationen gegeben.

Die Teilnehmer des Events zahlen kein Startgeld, sondern spenden einen nicht festgelegten Betrag. Weitere Spenden werden bei den Zwischenstopps gesammelt. Hinzu kommen die Beträge von Sparkassen, Volksbanken und der an den Routen liegenden Gemeinden. Bisher konnten so mehr als 150 000 Euro gesammelt werden, die der Kinderkrebshilfe am Uni-Klinikum Münster zugute kommen. „Mit diesem Geld wird versucht, die Kinder durch Clowns, lustige Darbietungen, Musik und Spiele wenigstens für einige Stunden ihr schweres Schicksal vergessen zu lassen“, weiß Elmar Stracke. Trotz der Corona-Einschränkungen konnten 2020 noch 17 500 Euro an Spenden gesammelt werden. Am Samstagabend wurden sage und schreibe 32 145 Euro übergeben – ein Rekordergebnis, wie die Streckenkoordinatoren für die Route „Südost“, Gesine und Gerd Willer, mitteilten.

Sternlauf unter Corona-Bedingungen

Der diesjährige Sternlauf unterlag der coronabedingten Bestimmung, dass alle Aktivitäten ausschließlich im Freien stattfinden durften. Gestartet worden war am Morgen um 8.30 Uhr in Lippborg mit etwa 60 Radlerinnen und Läufern. „Zwei Ultras liefen sogar die gesamte 76 Kilometer lange Strecke, so wie im letzten Jahr“, berichtet Stracke.

Gegen 13 Uhr trafen in Drensteinfurt etwa 20 Radlerinnen und Radler, etwa 40 Minuten später dann 15 Läuferinnen und Läufer ein. Bewirtet wurden sie auf dem Platz zwischen der Alten Küsterei und der Pfarrkirche St. Regina mit Kaffee, Wasser und Snacks wie Melonen, Bananen und Kuchen. Von der Kolpingsfamilie waren Ursula Heimken, Marianne Flöter, Erwin Klöpper und Elmar Stracke im Einsatz.

Begrüßt wurden die Ankommenden von Ortsvorsteher Josef Waldmann, der alle Teilnehmenden im Namen der Stadt Drensteinfurt willkommen hieß und seine Freude über den Zwischenstopp in Stewwert äußerte. Ausdrücklich lobte er die Aktion, die auch von der Stadt finanziell unterstützt wurde. Ihren Dank dafür sowie für die Bewirtung durch die Kolpingsfamilie drückten die Willers aus, bevor die Gruppe sich wieder auf die Strecke begab. „Bis zum nächsten Jahr!“, habe man sich gegenseitig zugerufen, so Stracke abschließend.

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