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Sekretärin des Landrats geht in Ruhestand

Ein neuer Lebensabschnitt beginnt

Kreis Warendorf

Sie war oft die letzte abends im Kreishaus, hatte immer ein offenes Ohr und ein gutes Händchen für die unzähligen Anfragen und Aufträge: nun geht die gute Seele aus dem Vorzimmer des Landrates nach 33 Jahren in den Ruhestand: Annette Isfort.

Von und

„Landrat Dr. Olaf Gericke verabschiedet Annette Isfort in den Ruhestand. 33 Jahre lang leitete sie das Büro des Landrats.“ Foto: Kreis Warendorf

Für Annette Isfort bricht ein neuer Lebensabschnitt an. Ab sofort wird die bisherigen Sekretärin des Landrats deutlich mehr Raum für ihre geliebten Freizeitaktivitäten, wie zum Beispiel Radtouren oder gemütliche Stadtbummel, haben. Denn für Annette Isfort beginnt jetzt der wohlverdiente Ruhestand – und eine Ära endet.

Mit Isfort geht nach 33 Jahren im Vorzimmer des Landrats eine feste Institution beim Kreis Warendorf in den Ruhestand. Seit 1974 stand die gebürtige Beckumerin, mit einer kurzen Unterbrechung Mitte der 1980er Jahre, im Dienst des Kreises Warendorf.

Feierstunde

Nach einer Ausbildung zur Bürogehilfin beim Kreis, einer Verwendung im Sozialamt und mehreren Weiterbildungen, etwa zur Fachkauffrau für Organisation, nahm Annette Isfort am 1. Mai 1989 im Büro des Landrats ihre Arbeit auf.

Landrat Dr. Olaf Gericke würdigte ihre Verdienste in einer kleinen Feierstunde im Kreishaus. „Annette Isfort war in all den Jahren unserer Zusammenarbeit immer ein Ruhepol, der Fels in der Brandung. Diese Verbundenheit zum Arbeitgeber über viele Jahre und Jahrzehnte, findet man heute nur noch selten. Für die vertrauensvolle Zusammenarbeit bin ich sehr dankbar.“

In den 33 Jahren war Annette Isfort ein Beispiel an Pflichterfüllung alter Schule – so das Credo ihrer Kollegen im Kreishaus.

Mit Herz und Seele für die Arbeit

Sie lebte für Ihre Arbeit und koordinierte aus dem Vorzimmer heraus den reibungslosen Betrieb des Landratsbüros. Stets gut gelaunt, immer bestens informiert und mit gutem Überblick war sie oft die letzte Mitarbeiterin, die das Kreishaus am späten Abend verließ.

Sie arbeitete seit 1989 erst Dr. Wolfgang Kirsch und ab 2006 Dr. Olaf Gericke zu. In ihrer beruflichen Laufbahn erlebte sie den Wandel der Arbeitswelt hautnah mit.

Von Telex zu Whatsapp

Zu Beginn ihrer Laufbahn arbeitete sie noch mit Schreibmaschine und Telex, die später von Telefax und ersten Computern mit E-Mail-Programmen abgelöst wurden. Heute verfügt die Kreisverwaltung über moderne Kommunikationstechnik. Video-Konferenzen sind alltäglich geworden.

Die Mannschaft des Kreishauses wurde ihr zur zweiten Familie, um die sie sich mit aller Kraft kümmerte und deren Zusammenhalt sie förderte. Viele alte Wegbegleiter fanden zur Abschlussfeier den Weg ins Kreishaus, um sich persönlich von Annette Isfort zu verabschieden und sie in den Ruhestand zu verabschieden.

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