1. www.wn.de
  2. >
  3. Münsterland
  4. >
  5. Kreis-Warendorf
  6. >
  7. Empty Court starten wieder durch

  8. >

Sassenberger Rocktrio setzt auf Bühnencomeback mit neuen kraftvollen Songs

Empty Court starten wieder durch

Sassenberg

Benannt nach einer Textzeile des Pearl-Jam-Songs Song „State of Lust and Trust“ gründete sich die Band „The Empty Court“ bereits 2019. Mit ihrer ersten EP („Life of the Empty Court“- auf allen Streamingportalen), Konzerten und youtube-Videos sorgte das Rocktrio gleich auf Anhieb für Begeisterung. Doch dann kam die Corona-Pandemie. Jetzt stehen immer mehr Lockerungen an. Zeit der Sassenberger Band „The Empty Court“ endlich jene Bühnen zu geben und jenen Erfolg für einen richtigen fetten Durchbruch.

Von Peter Sauer

The Empty Court“ besteht aus Philipp Zumbusch (Drums), Jascha Kolter (Gitarre/Gesang) und Tim Roth (Bass/Gesang) (v.l.). Foto: Andreas Poschmann

„Keep the Monster out of my Head“ (zu deutsch: Halte das Monster aus meinem Kopf fern): Aus Sicht der aktuellen Krisenlage zwischen Corona-Pandemie, Preisschock und Ukraine-Krieg könnte man meinen, dass vom Rocktrio „The Empty Court“ besungene „Monster im Kopf“ nur allzu gut zu kennen: jene Ängste und Sorgen, die derzeit unser Leben so (fremd-)bestimmen.

„The Empty Court“ sind nicht nur auf der Bühne, sondern auch auf dem Sofa gut drauf. Foto: Andreas Poschmann

Doch ihren „Monster“-Song hatte die Sassenberger Band bereits im November 2019 eingespielt. Aber die Grundstimmung passt derzeit mehr denn je, zudem ist der gutgemachte Rocksong ein echter Ohrwurm, der eine Wiederentdeckung lohnt, ebenso wie ihr Mutmachsong „Strong“.

Harte Musik für härtere Zeiten

Apropos, nach der pandemiebedingten Bühnenabstinenz wollen es „The Empty Court“ jetzt wieder ordentlich krachen lassen. „Die letzten zwei Jahre haben ein ziemliches Loch gerissen“, sagt Sänger und Gitarrist Jascha Kolter im Gespräch mit dieser Zeitung. „Wir nutzten die Zeit für eine Findungsphase und haben 15 neue Songs geschrieben.“

Nicht nur die stilistische Bandbreite wurde etwas erweitert. „Manche Songs sind etwas härter geworden“, sagt Kolter, „wir haben ja auch härtere Zeiten. Die Gitarren sind lauter, es geht tief rein.“ So weit, so kreativ, mit „Jetzt-erst-Power“. „Doch die Fans müssen auf die neue Härte noch etwas warten, ohne Gagen fehlt uns das Geld für eine Studioproduktion.“

Im Hauptberuf ist der 44-Jährige Marketingmanager. Dem Vater zweier Kinder fehlen die Konzerte sehr. „Man rostet auch ein, weil wir ja auch nicht mehr durchgehend geprobt haben wie früher.“ Gerade auch für sein Cover-Projekt „Kleines Besteck“ fehlt die Kondition: „Wir haben da ja gerne immer auch mehr als drei Stunden gespielt.“ Nach den allgemeinen Corona-Lockerungen hofft der Sassenberger Musiker jetzt, dass es endlich wieder losgeht. „Unsere neuen Songs warten förmlich darauf, live vor Publikum gespielt zu werden. Die Vorfreude ist größer, als je zuvor. Das Lampenfieber aber auch, weil durch die Corona-Pause auch die Routine weg ist.“ Aber das kann ja auch von Vorteil sein.

Erste Achtungserfolge

„The Empty Court“ hatte sich erst 2019 gegründet und mit ersten Konzerten wie zum Beispiel in der Alten Frieda, ihrer EP und Videoclips („Die Box“, von Jockel Pogo in Telgte) Publikum und Kritik begeistert. Ein richtiges Durchstarten verhinderte Corona. Jetzt wagen sie einen zweiten Anlauf. „Wir stehen bereit für Booker und Produzenten“, sagt Sänger und Gitarrist Jascha Kolter.

Zwischen Alternative, Punk und Rock beobachten „The Empty Court“ den Alltag in unserer Gesellschaft und im inneren Kreis von Familie und Freunden. „Musik ist für mich ein wichtiges Ventil, um alle Emotionen ausdrücken zu können, von Trauer bis Freude.“

Nächster Gig zum Vormerken

Erstes Licht am Horizont gibt es. Am 20. Mai ist im Altes Gasthof Wiese ein Akustikkonzert geplant. Nähere Details werden noch bekanntgegeben.

 Und für das Duo „Kleines Besteck“ soll es um den 1. Mai wieder losgehen.  

Startseite
ANZEIGE