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Kolping Blasorchester Emsdetten

Abwechslungsreich und voller Kontraste

Alverskirchen

So manchen Gänsehautmoment zauberte das Kolping-Blasorchester Emsdetten auf die Kulturwiesen.

Von Marion Bulla

Das Kolping-Blasorchester Emsdetten mit Dirigent Heiko Kraft überzeugte mit tollen Stücken. Unter anderem waren auch Filmmelodien aus Western und Disney-Produktionen dabei. Foto: Marion Bulla

Das Kolping-Blasorchester Emsdetten entführte die Gäste der Kulturwiesen am Wochenende in ganz unterschiedliche musikalische Welten. Die 42 Musiker und Musikerinnen präsentierten unter der Leitung des im Vitus-Dorf bestens bekannten Heiko Kraft neben vielen bekannten Oldies ebenso Filmmusik aus Disney und Winnetou-Filmen. Liesel Müllmann aus den Reihen des Blasorchesters führte durch den Abend und erklärte den einen oder anderen Sound.

Zunächst entzückten die Emsdettener unter der Leitung von Kraft die Zuhörer mit alten, bekannten Songs. So erklang „Moviestar“ von Harpo, „Flashdance“ von Irene Cara und „Summer in the City“ von Joe Cocker. „Das ging ja schon richtig ab. Tanzen Sie ruhig“, forderte Liesel Müllmann das Publikum auf, bevor sie den nächsten Part ankündigte. Es folgten Marsch und Polka. Sie hätten im vergangenen Jahr das 50-jährige Jubiläum gefeiert, doch das sei aus bekannten Gründen ausgefallen. „Wir haben uns aber ein Stück gewünscht. Und das heißt ,Ein halbes Jahrhundert‘, so die Moderatorin weiter. Klar, dass dieses nun unter reichlich Beifall erklang.

Filmmelodien und ein Helene-Fischer-Medley

Heiko Kraft ist bekannt dafür, dass er mit seinen Team sehr gerne auch Filmmelodien, vor allem von Disney-Produktionen einstudiert. Das war auch diesmal der Fall. Zunächst ertönte die bekannte Melodie des Westerns „My Name is Nobody“ mit Terence Hill. Das verursachte bei vielen schon einen Gänsehautmoment. Es folgte „Try Everything“ aus Zootopia von Shakira, und am Ende des ersten Teils hieß es „It‘s my Life“.

Nach der Pause ging es rasant weiter. Von Tina Turners „Simply the Best“ oder Nina Hagens „Du hast den Farbfilm vergessen“ bis hin zu einem Helene-Fischer-Medley über einen bunten Mix aus 80er-Jahre-Hits – das Repertoire des Orchesters, so zeigte es sich in den knapp zwei Stunden, ist enorm vielschichtig. Die Zuhörer waren durchweg angetan von den Leistungen des Kolping-Blasorchesters Emsdetten.

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