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Interview mit Wahl-Kläger Hendrik Sikma

„Das kann kein Versehen sein“

Everswinkel

Die Auseinandersetzung um das wahre Ergebnis der Kommunalwahl vom 13. September des vergangenen Jahres zieht sich nun seit sieben Monaten hin. Hendrik Sikma, selbst Bewerber ums Bürgermeisteramt bei der Wahl am 13. September vergangenen Jahres, beklagt seitdem Unregelmäßigkeiten, falsche Ergebnisse, mögliche Mauscheleien und Wahlfälschung bei der Ratswahl. Die Vorwürfe mündeten in einer Strafanzeige gegen den Bürgermeister und den Wahlleiter. Im Interview schildert er Beweg- und Hintergründe für seinen vehementen Kampf.

Von und

Die Auseinandersetzung um das wahre Ergebnis der Kommunalwahl vom 13. September des vergangenen Jahres zieht sich nun seit sieben Monaten hin. Waren es anfänglich die FDP, die Grünen und drei Einzelpersonen, die gegen das Auszählungsergebnis Einspruch erhoben und letztendlich eine Nachzählung der Wahlzettel über das Gremium des Wahlprüfungsausschusses erwirkten, blieben nach jener neuen Stimmenzählung am 5. Februar nur noch Hendrik Sikma und Dr. Brigitte Nijs als öffentlich in Erscheinung tretende Mahner übrig. Das Paar übte öffentlich harsche Kritik an Unregelmäßigkeiten bei der Wahl, an den Auszählungen, an Bürgermeister Seidel und Wahlleiter Reher, an der Besetzung und Entscheidung des Wahlprüfungsausschusses, sprach von Wahlfälschung, forderte eine Neuwahl und erstattete schließlich Strafanzeige bei der Staatsanwaltschaft Münster. WN-Redakteur Klaus Meyer sprach mit Hendrik Sikma – bei der Wahl selbst Einzelbewerber fürs Bürgermeisteramt – über die Gründe und die Motivation zu seinem, einem Feldzug gleichenden Vorgehen. In einem weiteren, folgenden Interview werden Bürgermeister Sebastian Seidel und Wahlleiter Norbert Reher Fragen zu dem Thema beantworten.

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