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Norbert Wallecks Leidenschaft für Lateinamerika

Das Paradies liegt in Peru

Everswinkel

Normalerweise wäre Norbert Walleck jetzt ganz weit weg. Luftlinie 10 300 Kilometer etwa. In Peru. Er würde durchs Land reisen, beeindruckende Landschaften und nicht minder faszinierende Menschen bewundern. Aber normal ist nichts in dieser Zeit. Norbert Walleck ist seit einiger Zeit wieder in Deutschland. Die Corona-Welle hat ihn zurückgespült. Jetzt träumt er von einer Zeit, die Vergangenheit ist und wieder Gegenwart werden soll.

Klaus Meyer

Sonnenuntergang an der Pazifikküste von Barranca in Peru – einer der Foto-Lieblingsorte von Norbert Walleck. Foto: Norbert Walleck

Es war der 17. April, als der frühere Everswinkeler quasi fluchtartig Peru verließ. Vier Wochen zuvor hatte der peruanische Präsident das Land wegen der aufkommenden Corona-Pandemie unter Quarantäne gestellt, inzwischen waren sämtliche Flughäfen geschlossen, und normale Linienflüge gab‘s nicht mehr. Den 67-jährigen Walleck hatte diese plötzliche Entwicklung auf dem falschen Fuß erwischt, war er doch zu der Zeit weit weg von der Hauptstadt Lima in der Provinz San Martin unterwegs. Auf abenteuerlichen Wegen legte er über die Anden hinweg binnen 32 Stunden rund 1000 Kilometer zurück und erwischte noch den Rückholflug der Bundesregierung nach Deutschland. Jetzt wohnt er bei Freunden in Warendorf. Und hofft auf die Rückkehr von der Rückkehr.

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