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Windkraft-Anlagen in der Vitus-Gemeinde

Das Steuer nicht mehr in der Hand

Everswinkel

Manchmal ist es besser, nichts zu tun, als etwas Falsches zu tun . . . Diese Erkenntnis mag man in Anlehnung an den berühmten Satz von FDP-Chef Christian Lindner (zum Scheitern der Koalitionsverhandlungen 2017) als Quintessenz der neuerlichen Diskussion um die Zukunft der Windkraft auf dem Gebiet der Vitus-Gemeinde sehen.

Von Klaus Meyer

Wo künftig Windenergie-Anlagen aus dem Boden „wachsen“ können, kann die Gemeinde aufgrund der aktuellen Gesetzeslage nicht mehr steuern. Im Genehmigungsverfahren steht vor allem die 1000-Meter-Grenze zu Wohngebäuden im Blickpunkt. Das Foto zeigt eine Windkraft-Anlage auf Telgter Boden. Foto: Klaus Meyer

Im Zuge der Debatten um Klimawandel und Klimaschutz wurde dieses Thema einmal mehr nach oben gespült und bereichert die wechselvolle Geschichte vor Ort. Klar ist: Die Zeiten der kommunalen Vorranggebiete und gesteuerten Entwicklung sind vorbei. „Wir setzen die Planung auf den gesetzlichen Rahmen zurück. Wir wollen also nicht mehr steuern“, resümierte Bürgermeister Sebastian Seidel in der jüngsten Ratssitzung.

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