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Telgter Wallfahrt am Samstag

„Den Ballast von der Seele laufen“

EverSwinkel

„Pilgern ist in, sich auf den Wegmachen ist sehr beliebt, an einer Wallfahrt teilzunehmen ist ein Hinweis für das Unterwegssein der Christen als Volk Gottes“, heißt es in einer Pressemeldung des Kirchengemeinde St. Magnus–St. Agatha. Es sei „eine gute Tradition, einmal jährlich, singend und betend zur Muttergottes nach Telgte zu wallfahren.“ Am Samstag steht die Telgter Wallfahrt an.

Die Telgter Wallfahrts-Kirche ist an diesem Samstag Ziel der Pilger der Pfarrgemeinde. Foto: Klaus Meyer

Der Begriff Wallfahrt kommt vom deutschen Wort „wallen“ und bedeutet in eine bestimmte Richtung zu ziehen, zu fahren, unterwegs zu sein. Die Wallfahrt der Pfarrgemeinde wird vom Pfarreirat zusammen mit den Seelsorgern durchgeführt. „Man kann sich beim Pilgern den Ballast von der Seele laufen.“ Am Samstag, 11. September, ist es soweit. Die Wallfahrer nehmen den Weg durchs Bester Feld.

Um 13 Uhr erhalten die Fußwallfahrer den Pilgersegen in der St. Magnus-Kirche, um 13.30 Uhr dann die Radpilger. Um 15.30 Uhr treffen sich alle Pilger am Rathaus in Telgte, um dann 15.45 Uhr gemeinsam in die St. Clemens-Wallfahrtskirche einzuziehen. Für 16 Uhr ist ein Kaffeetrinken im Pfarrheim St. Marien vorgesehen, gefolgt vom gemeinsamen Kreuzweg um 17.15 Uhr und der Eucharistiefeier um 18.15 Uhr in der St. Clemens-Kirche

Der Pfarreirat möchte mit der Telgter Wallfahrt die Vielfalt kirchlichen Lebens fördern und damit weiter aufrechterhalten. Es sind auch jene Interessierten eingeladen, die nicht zu Fuß laufen oder mit Fahrrad fahren können. Es besteht die Möglichkeit, mit dem Auto nach Telgte zu fahren und vom Kaffeetrinken an teilzunehmen. Es sind neben den Fuß- und Fahrradwallfahrern auch alle Gemeindemitglieder willkommen. Es gilt die Corona-Regel „geimpft, genesen oder getestet“.

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