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Auszeichnung für Bäckerei Diepenbrock

Ehrenpreis für Bäckerei Diepenbrock

Everswinkel

Die NRW-Landesregierung würdigt mit dem Ehrenpreis Meister.Werk.NRW herausragende Handwerksbetriebe, die für besonders gute Produkte, handwerkliches Können, eine verantwortungsvolle Betriebsführung und regionale Verankerung ausgezeichnet werden. Als Landwirtschaftsministerin Ursula Heinen-Esser jetzt 85 Betriebe aus dem Bäckerei-, Fleischerei-, Konditorei- und Brauhandwerk-Gewerbe für ihre besonderen Leistungen mit dem Ehrenpreis ausgezeichnet hat, war die Everswinkeler Bäckerei Diepenbrock mit dabei.

wn

Preisübergabe an Marc Mundri (2.v.l.) und Daniel Diepenbrock (2.vr.) von der Bäckerei Diepenbrock durch Ministerin Ursula Heinen-Esser und Jürgen Hinkelmann, stellv. Landesinnungsmeister des Bäcker-Innungsverbandes Westfalen-Lippe. Foto: MULNV NRW / Yavuz Arslan

Marc Mundri, der mit Daniel Diepenbrock zusammen die Ehrung entgegennahm, freut sich sehr über den Preis, „da er die handwerkliche Leistung würdigt, die tagtäglich von unserem großen Team geleistet wird. Dennoch würden wir umso mehr freuen, wenn sich die Aussagen der Ministerin auch im politischen Handeln wiederfinden.“ Mundri spielt damit vor allem auf den Bereich Bürokratie-Abbau und Entlastung des Mittelstand an. Dort gebe es „absoluten Handlungsbedarf, damit das Rückgrat der deutschen Wirtschaft auch ein Rückgrat bleibt“.

„Das Lebensmittelhandwerk in Nordrhein-Westfalen schafft regionale Produkte von hoher Qualität, die Identität und Heimat vermitteln. Es sichert Arbeits- und Ausbildungsplätze, fördert die Zusammenarbeit innerhalb einer Region zum Aufbau stabiler Wertschöpfungsketten und ist ein wichtiger Nahversorger vor allem in ländlichen Regionen“, würdigte die Ministerin das Engagement der Branche. Die Auszeichnung „Meister.Werk.NRW“ gibt es seit 2013 für herausragende Bäckerei- und Fleischerei-Betriebe, seit 2015 auch für Brauereien und seit 2017 zudem für Konditoreibetriebe.

„Verbraucherinnen und Verbraucher interessieren sich zunehmend dafür, woher die Produkte kommen und unter welchen Bedingungen sie hergestellt werden. Vor allem regional erzeugte Lebensmittel gewinnen immer mehr an Bedeutung. Dabei bedeutet handwerkliche Lebensmittelherstellung mehr, als einfach nur die Zutaten zu mischen. Hinter einem Lebensmittel verbirgt sich profundes Wissen und lange Tradition“, erklärte Heinen-Esser.

Laut Ministerium zeichnet Meister.Werk.NRW die Betriebe des Lebensmittelhandwerks unter anderem dafür aus, dass sie selbst produzieren, alte Rezepturen pflegen und zugleich offen für neue Produkte oder Herstellungsweisen sind. Ein Beispiel in Bäckereien sei der selbst hergestellte Natursauerteig, der ohne künstliche Backmittel auskommt. In den Fleischereien dürften keine einzelnen Fleischstücke zu einem neuen Produkt zusammenfügt werden. Beim Brauhandwerk sei die Tradition fest verbunden mit dem deutschen Reinheitsgebot, und in den Konditoreien werde verstärkt auf regionale oder fair gehandelte Zutaten gesetzt. Die Kriterien seien gemeinsam mit den Bäckerverbänden, den Brauverbänden, dem Konditorenverband Nordrhein-Westfalen und dem Fleischerverband Nordrhein-Westfalen erarbeitet worden. Die Verbände übernehmen als Partner und Mitinitiatoren auch die Organisation.

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