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Initiative „Kinderhilfe Tschernobyl“

Ein Zeichen für Frieden in Europa

Milte

Es war für alle eine Freude: Die Coesfelder Initiative „Kinderhilfe Tschernobyl“ hatte ehemalige „Tschernobylkinder“ und Betreuerinnen und Betreuer ins Münsterland gebracht – dabei ging es um einen lang ersehnten Austausch. Auch Gäste aus Milte und Freckenhorst waren bei dem Treffen mit von der Partie, das auch einen Fettmarkt-Besuch in Warendorf auf dem Programm hatte.

Ehemalige „Tschernobylkinder“ kamen dank der Initiative „Kinderhilfe Tschernobyl“ jetzt zu einem Austausch ins Münsterland – hier in der Bevertenne. Foto: privat

Kindererholungsreisen können pandemiebedingt noch nicht wieder stattfinden. Aber weil Erwachsene aus Belarus nach Deutschland einreisen dürfen, hatte die Coesfelder Initiative „Kinderhilfe Tschernobyl“ einen Bus gechartert, mit dem nun ehemalige Tschernobylkinder, Betreuerinnen und Betreuer aus Swensk und Minsk ins Münsterland nach Coesfeld, Ibbenbüren, Oelde, Freckenhorst und Milte gebracht wurden.

Treffen in der Bevertenne

Claire Mesch berichtet in einer Pressenotiz für die „Kinderhilfe Tschernobyl“ von dem jüngsten Zusammentreffen: „Zu einem Austausch trafen sich ein Gast aus Freckenhorst und sechs Gäste aus Milte mit ihren Gastfamilien im Café Bevertenne. Mit dabei war auch Olga Kraneburg aus Freckenhorst, die als ehemalige Betreuerin nun mit ihrer Familie in Freckenhorst lebt und sich freute, ihre ehemaligen Wegbegleiterinnen aus Belarus zu treffen.“

Auch Bürgermeisterin Doris Kaiser begrüßte die Gäste und würdigte das jahrzehntelange Engagement der Gastfamilien. Sie brachte für Gäste und Gastfamilien Schokolade aus Warendorf mit.

Die ehemaligen "Tschernobylkinder" genossen den Austausch im Münsterland, dazu zählte auch ein Besuch auf dem Warendorfer Fettmarkt. Foto: Foto: privat

Im Rahmen des Treffens waren sich Gäste und Gastfamilien einig, dass dieser persönliche Austausch gerade in der politisch schwierigen Situation ein Zeichen für Frieden und Völkerverständigung in Europa ist. Alle Gastfamilien freuten sich, ihre Freundinnen und Freunde endlich einmal wiederzusehen.

Anders als bei den Kindererholungsreisen gab es dieses Mal kein gemeinsames Programm. Zum Fettmarkt besuchten jedoch alle Gastfamilien Warendorf, das sich bei wunderbarem Herbstwetter von seiner besten Seite zeigte und die Gäste begeisterte.

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