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Ibrahim Madenkökü gründet eigenen Verlag, um eine Lebensgeschichte zu erzählen

Eine starke Frau findet ihren Weg

Everswinkel

„Die meisten Leute vergessen viel zu schnell. Sie sehen nur kurz hin und swappen einfach weiter. Ich möchte mit meinen authentischen Geschichten Menschen zum Nachdenken anregen“, sagt Ibrahim Madenkökü. Und er ergänzt, das Leben sei kein Kampf, sondern wunderschön und voller Möglichkeiten, da könne man schon mal genauer hinsehen. Jetzt hat er die wahre, erzählte Geschichte einer Frau aus dem Nahen Osten und ihr Schicksal in einem Buch veröffentlicht.

Marion Bulla

Ibrahim Madenköküs Leidenschaft sind Lebensgeschichten. Vor allem sind es die von Menschen, die irgendwie ins Abseits geraten sind. Jetzt hat er ein Buch über ein ganz besonders schweres Schicksal einer mutigen und beeindruckenden Frau geschrieben. Foto: privat

Seit acht Jahren arbeitet der 26-Jährige in Everswinkel als Industriekaufmann. Nebenberuflich ist er Online-Coach für Persönlichkeitsentwicklung und unterstützt seine Mitmenschen dabei, Halt zu finden und ein glücklicheres Leben zu führen. Als der Autor 2016 auf einer Messe vom Schicksal Edas erfuhr, wusste er sofort, dass diese Geschichte erzählt werden muss. Ihr Sohn hatte den Kontakt hergestellt, denn er wusste, seine Mutter wollte über ihr Leben reden und alles aufschreiben, was ihr widerfahren ist, auch um mit ihrer Vergangenheit abschließen zu können. Die Idee zum Buch „Edas Abgrund. Am Rande der Klippe – zurück ins Leben“ war geboren. Drei Wochen lang schrieb Eda ihr Leben auf. Zwei dicke Blöcke füllte sie eng und handgeschrieben mit Wörtern.

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