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DJK-Jugendfreizeit in Schweden

Endlich wieder eine Abenteuerreise

Everswinkel

26 Jugendliche hatten sich für die DJK-Jugendfreizeit angemeldet – nur 25 fuhren mit. Einer hatte sich zuvor infiziert – mit Windpocken. Die 25 Teilnehmer fuhren mit ihren sieben Betreuern zunächst mit großer Skepsis los. Doch es ist alles gut gegangen.

Frühstückstisch mit Seeblick: Die Teilnehmer der Freizeit haben in Schweden ihr Leben genossen. Foto: Privat

Musste in den vergangenen beiden Jahren die traditionelle DJK-Jugend-Ferienfreizeit in Schweden coronabedingt ausfallen, so freuten sich jetzt 26 Jugendliche in den beiden letzten Sommerferienwochen auf die Abenteuerreise. Schließlich begaben sich 25 Jugendliche – ein Teilnehmer musste wegen einer Windpocken-Infektion zu Hause bleiben – und sieben Betreuer zunächst mit großer Skepsis ins schwedische Östergötland; denn eine Woche zuvor musste die Alverskirchener Freizeit in Dänemark wegen mehrerer Corona-Infektionen abgebrochen werden.

Die fast 20-stündige Anreise mit dem Zug bis Hamburg und mit dem Bus nach Norrköping ließ nicht viel Schlaf zu, heißt es im Bericht der Reisegruppe weiter. Bereits wenige Stunden nach der Ankunft in Bergkulla, dem Vereinsheim des Orientierungslaufvereins NAIS Norrköping, ging es für die erste Gruppe auf die fünftägige Kanutour rund um den Ort Rejmyre mit vier Übernachtungen in Zelten.

Bootsbesatzungen

Nach anfänglichen Abstimmungsproblemen bei den Bootsbesatzungen lernten die weniger geübten Kanufahrer schnell den Umgang mit dem ungewohnten Transportmittel. Jeweils eine Bootsbesatzung übernahm die Führung und musste anhand einer Karte den Weg zum nächsten Zeltplatz als Tagesetappenziel für das Nachtlager suchen.

Diese Gruppe bewundert die Felsenzeichnungen aus der Bronzezeit. Foto: Privat

Deutlich zu erkennen waren unterwegs die Folgen der letzten trockenen Jahre, informiert das Team. Viele abgestorbene Bäume und gerodete Waldflächen machen auch der Natur in Schweden schwer zu schaffen. Nach dem Aufbau der Zelte und der Zubereitung des Abendessens saßen alle gemeinsam bis spät abends am wärmenden Lagerfeuer und besprachen die Tageserlebnisse.

Bei angenehmen Wassertemperaturen ließen sich die Jugendlichen nicht abhalten, im See ein erfrischendes Bad zu nehmen, oder sie versuchten ihr Glück beim Angeln.

Die Trockenheit macht auch der Natur in Schweden zu schaffen. Foto: Privat

Während eine Gruppe auf der Kanutour unterwegs war, unternahmen die anderen beiden Gruppen von Bergkulla aus Ausflüge nach Norrköping und Stockholm. Die Erkundung der schwedischen Hauptstadt stellte für die jungen Teilnehmer ein Highlight dar. Auch als Venedig des Nordens bezeichnet, strahlt die schwedische Hauptstadt einen besonderen Reiz aus und bietet viele Möglichkeiten zum Einkaufen und Flanieren.

Neben dem Besuch des Königsschlosses und der belebten Altstadt „Gamla Stan“ war der Besuch des Vasa-Museums ein besonderes Erlebnis. Das vor über 300 Jahren bei der Jungfernfahrt im Stockholmer Hafen gesunkene Kriegsschiff wurde vor 50 Jahren vom Grund des Hafenbeckens fast unversehrt geborgen und wird vielen noch lange in Erinnerung bleiben.

Frauenfußball-EM

Auch das Halbfinale und Endspiel der Frauenfußball-EM konnten in einem Lokal in Norrköping verfolgt werden.

Während die erste und dritte Paddelgruppe mit jeweils zwei Regentagen ziemlich durchnässt wurde, hatte die zweite Gruppe bei herrlichem Sommerwetter mehr Glück.

Nach erlebnisreichen Tagen machte sich die Reisegruppe zunächst mit dem Bus und ab Hamburg mit dem Zug auf die Heimreise; so dienten die letzten drei Ferientage der Erholung. Vier Betreuer folgten ein paar Stunden später mit dem Kleinbus und einigem Gepäck auf den langen Weg zurück nach Hause.

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