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Evangelische Frauenhilfe feiert 70-jähriges Bestehen

Erste Treffen fanden in der Wohnung statt

Everswinkel

„Ursprünglich wollten wir das 70-jährige Bestehen der Evangelischen Frauenhilfe in unserer Kirchengemeinde in einem etwas größeren Rahmen feiern“, erzählt deren Sprecherin Annemarie Korf. „Pandemie-bedingt haben wir uns auf unseren Kreis beschränkt und zusammen mit der Erntedankfeier gleich zwei Anlässe, um ,Danke‘ zu sagen.“

Etwa 20 Frauen trafen sich im Gemeindehaus an der Johannes-Kirche zur Erntedankfeier und zur Feier des 70-jährigen Bestehens, die Annemarie Korf (r.) mit ihrem Team vorbereitet hatte. Foto: -gw-

Und so trafen sich etwa 20 Frauen im Gemeindesaal an der evangelischen Johannes-Kirche, dessen Tische mit viel Liebe dekorierten worden waren. Mit dabei war auch Pfarrer Stefan Döhner, der es sich die Teilnahme nicht hatte nehmen lassen. In ihrer Begrüßung verwies Annemarie Korf auf die Treffen in den ersten Jahren der Evangelischen Frauenhilfe in Everswinkel. „Unsere Vorgängerinnen haben sich zunächst privat getroffen, bis im Jahr 1952 das Gemeindehaus fertig war.“ Mangels Küche sei der Kaffee in der Wohnung von Anni Swolinski gekocht worden. „Auf heute blickend, sind wir dankbar, dass wir uns nach der Corona-bedingten Pause wieder zu Gesprächen und interessanten Nachmittagen treffen können.“

Hanni Harms, Walfriede Sroka. Resi Ott und Helga Vennemeyer (v.l.) schwelgen beim Betrachten der Bilder in Erinnerungen. Foto: -gw-

Frauenhilfe-Pfarrerin Renate Schleisiek verglich die Tätigkeit der Frauenhilfe mit den beiden Charakteren von Marta und Maria im Lukas-Evangelium. „Die Frauenhilfe ist beides, sie ist Marta, die bei dem Besuch von Jesus mehr dienend tätig ist, aber auch Maria, die zu Jesus geht und ihm zuhört.“

Die kleine Erinnerung an diesen besonderen Nachmittag bastelten sich die Frauen selbst. „70 Jahre Frauenhilfe von 1951 bis 2021“ stand auf den kleinen Schächtelchen, die die Frauen dann am Ende mit nach Hause nehmen konnten. Viele Erinnerungen, begleitet von spontanen Kommentaren, wurden bei den zahlreichen Lichtbildern aus den vergangenen Jahren und Jahrzehnten geweckt. Zudem hatte Annemarie Korf mehrere Fotoalben mitgebracht, die zum „Stöbern“ einluden – ein Angebot, das auch gerne angenommen wurde.

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