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18. Volksbank Nikolauf des SC DJK

Erwartungen wurden übertroffen

Everswinkel

Für Gottfried Schäfers ist es jedes Jahr ein bisschen wie heimkommen. Zehn Jahre lang hat er in Everswinkel gelebt, die Teilnahme beim Nikolauf gehört deshalb zu seinem sportlichen Programm. 81 Jahre alt ist Gottfried Schäfers inzwischen, müde geworden ist er noch lange nicht. Über 200 Marathons hat er bestritten, da sollten die zehn Kilometer am Vitus-Sportcenter ein Klacks sein.

René Penno

Gleich vom Start weg ins Zeug legten sich die Kids beim Schülerlauf über 2,3 Kilometer. 96 Kinder gingen an den Start. Foto: Rene Penno

„Aber“, gibt er zu bedenken, „es ist der erste Lauf nach einer Verletzung“, wollte Schäfers seine eigenen Erwartungen nicht zu hoch schrauben. Nur eine bessere Zeit als vor einem Jahr sollte es werden.

So gewisse Erwartungen hatte auch das Orga-Team des 18. Volksbank Nikolaufs um Florian Glose, Martin Steinbach und Stefan Dieckmann. Das gehört dazu. So manche Erwartungen wurden gar übertroffen. „Wir hatten massig Nachmeldungen“, freute sich Glose über den sportlichen Zuspruch. „Das wundert mich ein bisschen bei diesem Wetter.“

439 Teilnehmer sind so zusammengekommen, zwei mehr als vor einem Jahr. Der Nikolauf ist ziemlich beliebt. Etwas Glück, was das Wetter angeht, gehört natürlich dazu. Es wurde trocken, und es war mild, „Traumwetter für diese Jahreszeit“, meinte Glose, der allerhand zu tun hatte an diesem Samstagnachmittag.

Was auch am großen Zuspruch des Schülerlaufs lag. 96 Kinder wollten die zwei Kilometer rennen, es gab Sieger, belohnt wurden alle. Mit Urkunden, Medaillen, einem Eis und einem Stutenkerl. Die Übergabe der Medaillen geriet so zu einer Art Bescherung, mitten drin Glose mit Nikolausmütze.

35 Helfer waren im Einsatz. Als Streckenposten, auf dem Rad, an den Verkaufs-ständen und überall dort, wo es nötig wird. „Ohne diese Ehrenamtlichen geht es nicht“, weiß Glose und richtete ein Dankeschön an den Gesamtverein des SC DJK Everswinkel mit seinen Abteilungen. „Nur so funktioniert es“, betone er. Dass der Lauf selbst gut angenommen wird, ist der größte Lohn für die ganze Mühe und Arbeit.

Das sah auch Gottfried Schäfers so, der in seinem Leben schon ganz schön rumgekommen ist. Sein Ziel für dieses Jahr hatte er erreicht und die Zeit gegen-über seiner letzten Teilnahme verbessert. „Das war letztes Jahr ganz schön mühsam“, meinte der Laufbegeisterte. Trotz Verletzungspause war er diesmal acht Minuten schneller.

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