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Abwechslungsreiches Programm über vier Tage

Festmarathon rund um die Kirche

Everswinkel

Die Katholische Kirchengemeinde St. Magnus / St. Agatha hat über vier Tage das 500-jähriges Bestehen der St.-Magnus-Kirche gefeiert. Den Auftakt bildete am Donnerstagabend ein Orgelkonzert.Der Samstag stand ganz im Zeichen der Familien.

Von Christopher Irmler

Viele Gäste kamen am Samstag auf dem Kirchplatz zusammen.Mit dem Musical „Zachäus“ begann das Bühnenprogramm. Foto: Christopher IrmlerChristopher Irmler

Mit einem kleinen Festmarathon feierte die Katholische Kirchengemeinde St. Magnus / St. Agatha das 500-jährige Bestehen der St.-Magnus-Kirche. Den Auftakt bildete am Donnerstagabend ein Orgelkonzert, gefolgt vom feierlichen Pontifikalhochamt mit Bischof Dr. Felix Genn am Freitag.

Der Samstag stand ganz im Zeichen der Familien. „Wir haben vier Tage Programm – vom Orgelkonzert bis zum BOE am Sonntag“, fasste Dr. Barthold Deiters, der gemeinsam mit Claudia Lawong locker durch das Programm führte, zusammen. Er blickte zudem in die Vergangenheit und erinnerte an die Zeiten, in denen die Kirche einst erbaut wurde. Die „Entdeckung“ Amerikas lag nur rund 30 Jahre zurück, im Süden des heutigen Deutschlands tobte der Ritterkrieg, die von Magellan begonnene Weltumsegelung endete. Nun also ein Fest zum großen Jubiläum. Nach einem Wortgottesdienst zeigten die jungen Mitwirkenden des Musicals „Zachäus“ keinerlei Lampenfieber – und erhielten großen Beifall für den von Brigitta Kraß konzipierten Auftritt. Schwungvoll ging es weiter mit gleich fünf Tanzgruppen des Hauses der Generationen. Wenig später präsentierten die Kinder des Kindergartens St. Agatha eine Trommeleinlage auf großen Gymnastikbällen, die Mädchen und Jungen des St.-Magnus-Kindergartens besangen unter anderem „Tante Rita“.

Die Stimmung auf dem Kirchplatz war prächtig. Viel Beifall ernteten auch die „Showtanz-Schwergewichte aus Wolbeck“, wie Deiters die Zi-Bo-Mo Garde aus der kommunalen Nachbarschaft ankündigte. Wenig später stellte die heimische Fahnenschlaggruppe ihr Können unter Beweis, ehe Bauer Schulte Brömmelkamp aus Kattenvenne seinem Publikum vom mitunter schwierigen Alltag mit seiner Gattin berichtete. Gemeinsam gesungen und getanzt wurde dann ab dem frühen Abend, als der Kirchplatz dank Livemusik zur Bühne für Schlagmusik wurde. Mit einem Festgottesdienst und dem Blasorchester Everswinkel endeten die Festivitäten am Sonntag.

Bereits im Vorfeld hatte sich die Gemeinde auf viele helfende Hände verlassen können. So zählten die in der Cafeteria engagierten Damen fast 65 Kuchen-, Torten- oder Muffinspenden. Erhältlich war hier auch ein auf 100 Exemplare limitierter Tropfen namens „St. Magnus Jubiläumskräuter“. „Es gab im Vorfeld mehr als 20 Entwürfe für das Logo“, berichtet Bernd Henrichs am Rande. Henrichs war als Kirchenvorstandsmitglied und Aktive des Festausschusses besonders mit der Planung des Wochenendes befasst. Manches Projekt sei noch in Arbeit, wie etwa ein Kirchenführer für Kinder. Die Kirche selbst war übrigens während des gesamten Festtags geöffnet – und konnte auf besondere Art entdeckt werden. An verschiedenen Stationen wurde den Gästen das Gotteshaus näher gebracht. Hier erfuhr der interessierte Besucher unter anderem, dass die Höhe des Kircheninnenraums stolze 16 Meter beträgt. An Gelegenheiten für Feierlichkeiten dürfte es in der Gemeinde auf in Zukunft kaum mangeln: Immerhin feiert bald die Kita St. Vitus ihr 50-jähriges Bestehen. l

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