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Wanderwoche der Gruppe „Fit ab 50“

Fitness-Programm im Allgäu

Everswinkel

Gelungener Einstand für Jürgen Teunissen: In diesem Jahr war er zum ersten Mal Organisator der Wanderwoche und begeisterte die „Fit-ab-50“-Gruppe mit tollen Strecken.

Von und

Insgesamt sechs Wanderungen absolvierte die Gruppe „Fit ab 50“ im Allgäu. Dabei ging es auch hoch zum Gipfelkreuz. Foto: privat

25 Wanderinnen und Wanderer haben sich jüngst auf den Weg zur zehnten „Fit-ab-50“-Wanderwoche in Fischen im Allgäu gemacht.

Zum Eingewöhnen ging die erste Wanderung über elf Kilometer entlang der Iller durch den idyllischen Malerwinkel Richtung Altstädten und Tiefenberg, weiter über den Höldersberg zur Pause im „Golf Resort Sonnenalp“ mit herrlichem Blick auf die Oberallgäuer Bergwelt. Entlang der Weiler Ach und über Berg ging es zurück nach Fischen.

Bereits der zweite Wandertag war ein Höhepunkt. Mit der Fellhornbahn ging es von Oberstdorf auf die Mittelstation. Von dort wanderte die Gruppe vorbei am Schlappoltsee zur Alpe Schlappolt. Fast ausschließlich über Stufen ging es auf den Fellhorngrat und weiter zum Fellhorngipfel auf 2038 Meter Höhe. Dabei waren 600 Höhenmeter zu überwinden. Nach einer Pause an der Gipfelstation, vorbei am Gundsattel und der Alpe Bierenwang, erreichte die Gruppe wieder die Mittelstation der Fellhornbahn, von wo aus es Richtung Tal ging.

Herrliche Ausblicke in die Allgäuer Bergwelt

Am folgenden Tag fuhren die Wanderer und Wanderinnen nach Bolsterlang und wanderten bis nach Ofterschwang. Mit dem Weltcup-Express fuhren sie hinauf zur Bergstation. Nach einer Pause in der Weltcup-Hütte umrundete die Gruppe das Ofterschwanger Horn mit herrlichen Ausblicken auf die Nagelfluh-Kette und die Allgäuer Bergwelt. Auf zwei Schautafeln konnten die Namen der einzelnen Berge zugeordnet werden.

Der vierte Wandertag führte die Wandergruppe bei regnerischem Wetter in die Breitachklamm. Sie erwanderte auf gut gesicherten Pfaden das 2,5 Kilometer lange faszinierende Naturwunder der mit 150 Meter tiefsten Felsenschlucht Mitteleuropas. Nach der Mittagspause in der Alpe Hinterenge ging es über den Sesselweg auf steilem Weg zurück zum Parkplatz nach Tiefenbach.

Am vorletzten Wandertag fuhr die Gruppe erneut nach Bolsterlang zur Hörnerbahn, mit der es bis zur Gipfelstation ging. Die Gewitter am Vortag hatten einige Wegabschnitte nicht begehbar gemacht. Die neun Kilometer lange Wanderung führte die Gruppe vorbei am Berghaus Schwaben bis zur Alpe Bolgen und weiter zur Alpe Zunkleiten. Von dort ging es über landschaftlich reizvolle Wege bis zum Sonderdorfer Kreuz. Dort genossen die Teilnehmer den herrlichen Blick in die Allgäuer Bergwelt. Ein sehr steiler Abstieg führte zur Talstation der Hörnerbahn.

Bis zum Illerursprung

Nach den Anstrengungen des Vortages ließen es die Wanderer an ihrem sechsten Wandertag etwas ruhiger angehen. Bei sommerlichen Temperaturen ging es oberhalb der Iller bis zum Illerursprung. Dort fließen Trettach, Stillach und Breitach zur 147 Kilometer langen Iller zusammen. Weiter ging es bis nach Oberstdorf und von dort zurück nach Fischen.

Jürgen Teunissen, erstmalig Organisator der Wanderwoche, hatte es mit Unterstützung von Günter Hein und einigen anderen Wandern verstanden, für alle ein interessantes Wanderprogramm bei überwiegend tollem Sommerwetter aufzustellen.

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