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Wohnhaus an der Nordstraße 12 wird denkmalgerecht saniert

Förderbescheid über 75 000 Euro

Everswinkel

Die Bezirksregierung Münster hat 75 000 Euro aus dem Denkmalförderprogramm 2021 bewilligt, um das Wohnhaus Nordstraße 12 denkmalgerecht zu sanieren.

Das Wohnhauses Nordstraße 12 soll denkmalgerecht saniert und instandgesetzt werden. Foto: Stefan Flockert/Bezirksregierung Münster

75 000 Euro für die denkmalgerechte Sanierung und Instandsetzung des Wohnhauses Nordstraße 12 werden von der Bezirksregierung Münster bereitgestellt. Regierungspräsidentin Dorothee Feller übergab die Förderbescheide.

An dem Wohnhaus in Everswinkel soll die denkmalgerechte Sanierung beziehungsweise die Instandsetzung der Fassade, des Daches und der Innenräume vorgenommen werden. Bei dem unter Denkmalschutz stehenden Gebäude, handelt es sich um das älteste Profangebäude sowie eines der letzten kleinbürgerlichen Fachwerkwohnhäuser in Everswinkel aus dem 18. Jahrhundert, heißt es in einer Mitteilung der Bezirksregierung. Im Kern stammt das Gebäude aus dem 16. Jahrhundert. Obwohl das Haus seit über 30 Jahren unbewohnt ist, ist die Bausubstanz bis heute noch weitgehend gut erhalten. Nach der Sanierung und Instandsetzung, die insgesamt knapp 450 000 Euro kosten wird, soll das Gebäude wieder als Wohngebäude genutzt werden. Von den Gesamtkosten sind rund 290 000 Euro zuwendungsfähig, so dass die Bezirksregierung Münster nun 75 000 Euro aus dem Denkmalförderprogramm 2021 bewilligt hat.

Die Denkmäler der Kunst, der Geschichte und der Kultur, die Landschaft und Naturdenkmale stehen unter dem Schutz des Landes, der Gemeinden und der Gemeindeverbände. So steht es in der Landesverfassung Nordrhein-Westfalen geschrieben. Um diesen Worten auch Taten folgen zu lassen, gibt es unter anderem das Denkmalförderprogramm 2021 des Landes NRW. Gleich neun von der Bezirksregierung Münster bewilligte Förderbescheide für verschiedene Projekte im Bereich des Denkmalschutzes in Everswinkel, Gronau, Horstmar, Münster (2), Nottuln, Recklinghausen, Telgte und Warendorf wurden bewilligt.

Auch wenn die Bescheide bei der coronakonformen Veranstaltung auf Abstand und mit Maske übergeben werden mussten, die Freude über jeden Bescheid sei sowohl bei der Regierungspräsidentin, als auch bei jedem einzelnen Empfänger ungebrochen groß gewesen, heißt es in der Mitteilung weiter. Das brachte auch Regierungspräsidentin Dorothee Feller bei der Übergabe zum Ausdruck. An die Bescheidempfänger gerichtet sagte sie: „Der Erhalt unserer Denkmäler ist ein wichtiger Baustein, um unsere Geschichte und unsere Kultur zu erhalten. Deshalb freut es mich besonders, Ihnen diese Förderbescheide für neun verschiedene, tolle und wichtige Sanierungsprojekte im Regierungsbezirk, persönlich übergeben zu dürfen.“

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