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Präventionstage an der Verbundschule Everswinkel

Gefahren der Sucht im Fokus

Everswinkel

Deutlicher konnte es den Jugendlichen nicht vor Augen geführt werden, welche Gefahren „Alkohol und Verkehr“ tagtäglich mit sich bringen. Die Präventionstage der Verbundschule wurden durch eine Kooperation der Schule mit dem Jugendamt und der Polizei im Kreis Warendorf veranstaltet.

Vertreter des Jugendamtes und der Polizei des Kreises Warendorf veranstalteten gemeinsam mit der Verbundschule Everswinkel den Alkohol-Präventionstag Foto: Verbundschule

„Alkohol und Verkehr“ – Ein Thema, mit dem sich die Zehntklässler der Verbundschule Everswinkel auseinander setzten. In ihren letzten Schultagen an der Schule bekamen sie Besuch von der Polizei. Von den Präventionstagen der Schule fasst David Oliver Collins, Abschlussschüler der 10c, seine Eindrücke zusammen: „Diese Veranstaltung sollte ein Bild vom öffentlichen Verkehr, den Gefahren, die mit dem Alkoholkonsum in Verbindung stehen und von Sucht und dessen Folgen für die Zehnklässler präsentieren. Das Jugendamt und die Polizei des Kreises Warendorf sowie die Verbundschule hatten den Präventionstag vorbereitet.

Mit Bildern aus realen Verkehrsunfällen, die im Zusammenhang mit Alkohol oder anderen Drogen geschahen, startete der Tag. Im Rahmen eines Stationslaufes wurde die Thematik dann weiter in den Fokus genommen.

Vier Stationen zum Thema Alkohol und Sucht

An der ersten Station wurde wurde unter dem Stichwort „Alkohol“ geklärt, wie man rechnerisch den Grammanteil in verschiedenen alkoholischen Getränken herausfinden kann, und daraufhin auch den Promillegehalt im Körper ausrechnen könnte. Abschließend wurde an dieser Station noch über die Folgen auf den menschlichen Körper bei verschieden großen Mengen von Alkoholeinfluss unterrichtet.

In der zweiten Station, die „Sucht“-Station, wurden die verschiedenen Arten von Sucht sowie deren dazugehörigen Folgen besprochen. Das Gelernte wurde anschließend auf einzelne Beispiele von Suchtfällen angewandt und ausgeweitet. In der dritten, der „Rauschbrillen“-Station, wurden Rauschbrillen zur Verfügung gestellt, um die Auswirkungen von unterschiedlichen Promillegehalten auf das Sichtfeld darzustellen. Die Schülerinnen und Schüler konnten Rauschbrillen mit drei verschiedenen Promillegehalten anprobieren: 0,3 Promille, 0,8 Promille und 1,3 Promille. Mit einer Brille aufgesetzt, sollten die Abschlussschüler dann Aufgaben wie das Folgen einer kurvigen Linie erledigen. Die vierte und letzte Station behandelte das Thema „Verkehr“.

Ablenkung führt zu tödlichen Unfällen

Hauptkommissar Rauer machte den Schülerinnen und Schülern mithilfe einer Präsentation klar, dass der Gebrauch von Alkohol und anderen Drogen sowie Ablenkungen, wie beispielsweise das Handy im Straßenverkehr, schnell und oft zu meist tödlichen Unfällen führen. Dies könne jeden treffen. Schließlich machte er noch auf verschiedene Straftaten im Straßenverkehr und deren Folgen aufmerksam und nutzte dazu das Beispiel des E-Rollers.

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