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Zehn Jahre Grothues-Kreisel

Grüne Visitenkarte am Eingang Everswinkels

Everswinkel

Der Eingang ist im Allgemeinen die Visitenkarte eines Hauses, eines Geschäftes oder auch eines Restaurants. So, wie es dort aussieht, lässt oft auch Rückschlüsse auf das Gesamtbild zu. Einer der „Eingänge“ Everswinkels ist der Kreisverkehr am Gewerbegebiet Grothues.

Klaus Meyer

Schmückt den Ortseingang des Vitus-Dorfes: Der Kreisverkehr am Grothues besteht jetzt seit zehn Jahren. Foto: Klaus Meyer

Vor zehn Jahren wurde dieses Tor zum Vitus-Dorf nach nur zwei Monaten Bauzeit fertiggestellt. „Wir haben viele Jahre um den Kreisverkehr gerungen, weil die bisherige Kreuzung, vor allem vom Grothues her kommend, unübersichtlich war, und sich immer wieder Unfälle ereigneten“, sagte der damalige Bürgermeister Ludger Banken bei der Eröffnung. Die Kosten von 320 000 Euro seien gut investiert, stellte Landrat Dr. Olaf Gericke fest.

Für die Gestaltung der noch kahlen Innenfläche wurde ein Ideenwettbewerb gestartet. Die Jury entschied sich für das Konzept der Künstler Kirsten und Peter Kaiser – eine 5,50 Meter hohe Wohnzimmerleuchte aus Stahl mit Solarmodul und den gelaserten Worten „da“ und „heim“.

Den Kommunalpolitikern fehlte letztendlich der Mut dazu. Die Wahl fiel auf die zweitplatzierte „Grüngestaltung mit geschwungenen Eibenhecken, Amberbäumen, Gräsern und Beleuchtung“ der Münsteraner Architekten Florence und Tobias Brößkamp sowie Werner Vienenkötter vom gleichnamigen Gartenbaubetrieb. Die „grüne Kunst“ wird seitdem regelmäßig gepflegt und bietet zu jeder Jahreszeit reizvolle Ansichten – so wie jetzt im Herbst. Eine gute Visitenkarte an Everswinkels Eingang.

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