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Endlich wieder ein Musical an der St. Agatha-Grundschule

Hilfsaktion für den Weihnachtsmann

Alverskirchen

bSchon traditionell präsentieren die Schulkinder der St. Agatha-Grundschule kurz vor Heiligabend ein Weihnachtsmusical. Auch in diesem Jahr haben die Hobbydarsteller ein spannendes Stück auf die Beine gestellt. Die Leistung, die die Grundschüler am Dienstagnachmittag zeigen, ist ohne Frage grandios.

Von Marion Bulla

Der Weihnachtsmann hat seinen Schatten wieder und die internationale Kindertruppe auf eine Fahrt im Schlitten eingeladen.  Foto: Marion Bulla

Viele Eltern, Freunde und Geschwister sind gekommen, um zu sehen, was da auf der Bühne passiert. Es ist nicht nur der Mut, vor großem Publikum auf der Bühne zu stehen, sondern ebenso die jungen Talente, die ganz klar hier zu sehen sind. Vor allem der Gesang beeindruckt.

Besonders die Hauptprotagonisten Sophie und Leon glänzen in ihren Rollen. Die Kinder finden den Schatten des Weihnachtsmannes und machen sich mit einem imaginären Flugzeug auf die Suche nach dem Besitzer. Sie reisen um die Welt und lernen jede Menge anderer Kinder und fremde Länder kennen. „Alle Kinder sind doch traurig, wenn er für immer verschwunden bleibt“, weiß Leon. Doch wo ist der beliebte Mann mit dem Rauschebart?

Und ein weiteres Land wird für die bunte Reisegruppe erreicht: Die kleinen Trolle in Island begrüßen die Gäste mit Gesang.  Foto: Marion Bulla

Singend fliegt das junge Duo mit dem Flugzeug fort. Natürlich erst, nachdem beide ihren Eltern geschrieben haben, auf welcher Mission sie sich befinden. Zunächst geht es nach Dänemark. Die Kinder treffen auf die kleine Dani, die Reis und Milch parat hat. Das hat lange Tradition in Dänemark. Auf dem Dachboden wohnen dort nämlich zur Adventszeit kleine Wichtel, die Nisser genannt werden. Und damit man eine schöne Weihnachtszeit hat, stellen alle Kinder jeden Tag eine Schüssel Milchreis auf den Dachboden. Dani schließt sich dem Duo an.

Weiter geht“s nach Mexiko, wo Mexi gerade auf eine sogenannte Piñata einschlägt. Die Süßigkeiten aus dem Pappmaché-Leib werden flugs mitgenommen zum nächsten Ziel Großbritannien. Der englische Weihnachtsmann, „Father Christmas“ genannt, kommt hier mitten in der Nacht und sorgt dafür, dass die Wünsche der Menschen in Erfüllung gehen. Dazu hängen am Kamin jede Menge Strümpfe. Die Reise führt die Kinder weiter Trinidad Tobago, wo stimmungsvolle Weihnachtsmusik gespielt wird und nach Island, wo die Trolle schon warten. Es wird gemeinsam gesungen und ausgelassen auf der Bühne getanzt. Am Ende landen sie in Finnland, wo der Weihnachtsmann schließlich traurig und fast apathisch auf seinem Schlitten hockt. Er habe seinen Schatten verloren, murmelt der Heilige Mann. Seine Miene erhellt sich aber, als er erkennt, dass die Truppe ihm eben jenen gebracht hat. „Ihr habt mein Herz erwärmt“, strahlt der gute Mann.

In Trinidad Tobago werden die Weltreisenden von einer stimmungsvollen Musikgruppe begrüßt.  Foto: Marion Bulla

Alle lachen und freuen sich. Vor allem auch darauf, dass sie nun in seinem Schlitten mitfahren dürfen. Natürlich gezogen von den Rentieren, die sich offensichtlich ziemlich anstrengen müssen, die vielen Passagiere zu ziehen. Natürlich ist das alles nur Spiel. Die Rentiere sind Erst- und Zweitklässler der Schule und tun nur so angestrengt. Zum Abschluss singen alle „Feliz Navidad“ was spanisch ist und auf Deutsch in etwa „Frohe Weihnachten bedeutet.

In Spanien gelandet sammelt die Gruppe als Wegzehrung die Süßigkeiten ein, die aus der Piñata gefallen waren. Foto: Marion Bulla

Das Musical ist ein voller Erfolg – das Publikum zeigt sich ziemlich begeistert und bedankt sich damit neben den Akteuren auf der Bühne auch bei Rita van Ijzerlooij, die für den reibungslosen Ablauf verantwortet zeichnet. Die Musiklehrerin hatte das Stück gemeinsam mit Theaterpädagogin Karin Große Inkrott inszeniert. „Es war eine Freude mit Euch zu proben. Ihr habt das ganz toll gemacht“, lobt Rita van Ijzerlooij die Kinder für die wirklich tolle Leistung.

Glückliches Ende: Der Weihnachtsmann hatten seinen Schatten zurückbekommen und ist glücklich.  Foto: Marion Bulla
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