1. www.wn.de
  2. >
  3. Muensterland
  4. >
  5. Everswinkel
  6. >
  7. Hoffnungen und Ängste ausgedrückt

  8. >

Mal-Workshop der Kirchengemeinde

Hoffnungen und Ängste ausgedrückt

Everswinkel

Der Sachausschuss Mission, Entwicklung und Frieden des Pfarreirates St. Magnus/St. Agatha hat in der Fastenzeit zu einem Mal-Workshop eingeladen, um das Misereor-Hungertuch näher in den Blick zu nehmen. Zehn Teilnehmer kamen ins Pfarrheim und ließen sich durch einen kurzen Film über den Künstler Uwe Appold, der das Hungertuch gestaltet hat, und meditative Texte inspirieren.

wn

Kreative Auseinandersetzung mit der Frage „Mensch, wo bist Du?“ beim Mal-Workshop der Kirchengemeinde. Foto: Kirchengemeinde

Aufgabe war es dann, ein Bild zu gestalten, das Träume, Hoffnungen und vielleicht auch Ängste jedes einzelnen aufgreift und die Frage: „Mensch, wo bist Du?“ in den Blick nimmt. Bevor es allerdings an die Leinwände ging, konnten sich die zehn Frauen und Männer durch Impulse und gezielte Anleitung auf ihre ganz persönliche künstlerische Reise begeben. „So entstand eine offene Atmosphäre des Austausches und des gegenseitigen Respekts“, heißt es in einem Pressebericht des Sachausschusses. Eine große Auswahl an verschiedenen Materialien lud dann zur kreativen Auseinandersetzung ein, weckte die Experimentierfreude und ermöglichte ganz neue Betrachtungsweisen.

„Anfängliche Skepsis verflog und verwandelte sich in eine Schöpferkraft, die die Tür zwischen den Räumen öffnete.“ Es wurde gemalt, gestempelt und gedruckt; montiert, geklebt und aufgebaut. So verschieden die Teilnehmer, so verschieden waren auch die Herangehensweisen, und eine bunte Vielfalt entstand. Allen gemeinsam war aber ein besonderer Kern. Im Vorfeld waren die Teilnehmer aufgefordert worden, Erde oder Fundstücke aus ihrer Heimat oder ihren Seelen-/Sehnsuchtsorten mitzubringen. Zusätzlich hatte der Sachausschuss von der Renovierung der Pfarrkirche St. Magnus Bauschutt zur Verfügung gestellt. Diese Erden wurden mit Leim gebunden und so auf die Leinwände gebracht. Nach einer gemeinsamen Abschlussrunde mit allen Kunstwerken im Fokus, einem Gebet und dem sehr ergreifenden Lied „Nicht in meinem Namen“ von Bodo Wartke waren die Teilnehmer sehr zufrieden, einen tollen Nachmittag mit vielen neuen Erfahrungen verbracht zu haben.

Startseite