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Feld- und Flurprozession der Pfarrei St. Magnus/St. Agatha am Samstag

Im Gebet Gefahr und Not abwenden

Everswinkel

Dieser Brauch wurde in der Pfarrei St. Magnus/St. Agatha neu belebt – die Rede ist von der Feld- und Flurprozession, mit der Gottes Segen zur Abwendung von Gefahren und Notsituationen erbeten wird. Die Pfarrei hofft eine breite Anteilnahme insbesondere der Vereine und Verbände.

Am Pfarr Foto: Klaus Meyer

Der Brauch der Feld- und Flurprozession ist in der Pfarrei St. Magnus/St. Agatha erhalten geblieben. Mehr noch.

„Dieser religiöse Brauch mit jetzt verkürzter Wegführung wurde neu belebt“, so die Pfarrgemeinde in einer Pressenotiz zur anstehenden Feld- und Flurprozession, zu der der Pfarreirat St. Magnus/St. Agatha die gesamte Gemeinde einlädt.

Die Kirchengemeinde St. Magnus/St. Agatha informiert zugleich über die Tradition und die Veränderungen: „Die Prozession ist ein Flurumgang in Everswinkel, mit dem Gottes Segen und die Abwendung von Gefahren und Notsituationen erbeten werden.“ Die Feld-, und Flurprozession beginnt am Samstag (25. Juni) um 17 Uhr in der St. Magnus Kirche mit der Eucharistiefeier. Sie zieht zunächst von der St.-Magnus- Kirche über die Alverskirchener Straße zur Bildkapelle Schulze Westhoff, dem ersten Segensaltar. An der ersten Station bittet die Gemeinde um die Bewahrung der Schöpfung.

Bildkapelle Schulze Westhoff

Die Prozession führt dann weiter über den Feldweg am Hof Schulze Westhoff vorbei, überquert die Münsterstraße und erreicht an der Bildkapelle der Familie Schulze Tertilt den zweiten Segensaltar. An der zweiten Station steht die Bitte um soziale Gerechtigkeit in der „einen Welt“ im Mittelpunkt. Danach nimmt die Prozession einen anderen und zugleich in diesem Jahr kürzeren Verlauf. Die Gemeinde zieht über den Hillgenstohl, den Geschwister-Scholl-Platz, die Pfr.-Jägers-Straße, zum Haus St. Vitus an der Münsterstraße, dem dritten Segensaltar. Hier wird zum Thema „Gott – ein Freund des Lebens“ um den Segen gebeten. Im Anschluss geht die Gemeinde einige hundert Meter weiter über die Münsterstraße und Nordstraße zum St. Magnus Pfarrheim. Hier wird der vierte Segensalter sein. An der vierten Station steht die Bitte um den Frieden in der Welt im Mittelpunkt. Zur Feld- und Flurprozession sind besonders die Mitglieder der Vereine und Verbände eingeladen. Dazu gehören die Katholische Landjugendbewegung, die Kolpingsfamilie, die Kolpingjugend, die Bewohner des St. Vitus Hauses, die Katholische Frauengemeinschaft, die St.-Magnus- Männergemeinschaft, die Landfrauen und der Landwirtschaftliche Ortsverein. Die Verantwortlichen der Verbände übernehmen auch den Lektorendienst an den Segensaltären. Darüber hinaus sind die Fahnen- und Bannerabordnungen der kirchlichen und weltlichen Vereine und Verbände zur Teilnahme eingeladen.

Einbringen bei der Gestaltung der Prozession

Der Pfarreirat würde sich freuen, wenn möglichst viele Anlieger und Bewohner sich bei der Gestaltung der Flur- und Feldprozession einbringen.

„Wer für die Gestaltung des Prozessionsweges noch Fahnen sucht, kann sich gerne an Bernd Henrichs,  01 74 /9 95 42 36 wenden. Nach der Prozession lädt der Pfarreirat zur Begegnung bei Schnittchen und Getränken im St.-Magnus-Pfarrheimgarten ein.

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