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Erlebnisreicher Tag für Sportschützen

Konzentration und Zielgenauigkeit gefragt

Everswinkel

Für die Sportschützen des SC DJK Everswinkel stand dieser Nachmittag ganz im Zeichen der unterschiedlichen Disziplinen des Sportschießen. Ob Trapschießen, Skeetschießen oder Parcoursschießen - jede Disziplin hatte ihre besonderen Herausforderungen.

Die Sportschützinnen und Schützen des SC DJK Everswinkel übten sich kürzlich im Rahmen eines erlebnisreichen Nachmittags in verschiedenen Disziplinen – von Trapschießen bis Parcoursschießen. Foto: SC DJK

Ein erlebnisreicher Nachmittag stand kürzlich für die Sportschützen des SC DJK auf dem Programm. Bereits seit 2010 treffen sie sich mit den Organisatoren Eckhard Friedrich und Joachim Platte einmal im Jahr in Warendorf am Butterpatt, um auf Tontauben zu schießen. Anders als bei Luftgewehr oder Luftpistole, wenn das Ziel in Ruhe anvisiert wird, zielt man in Bewegung auf die Tontaube.

Trap gibt es im jagdlichen aber auch sportlichen Bereich. Bereits seit 1900 ist das Trapschießen eine olympische Disziplin. Dabei werden aus einem in elf Meter entfernten Bunker (jagdliches Schießen) die Scheiben vom Schützen weg, ausgeworfen. Bei den Sportschützen ist es eine Entfernung von 15 Metern. Fünf Schützenpositionen sind hier im Abstand von drei Metern nebeneinander angeordnet. Dabei ist Konzentration und eine ruhige Hand gefragt: eine nicht ganz einfache Angelegenheit, hier die Tontauben zu treffen.

Scheiben aus einem Hochhaus

Nicht fehlen durfte an diesem besonderen Nachmittag für die Sportschützen des SC DJK natürlich das Skeetschießen. Bei einer Skeetanlage kommen die Scheiben aus einem sogenannten Hochhaus (drei Meter über den Boden) oder aus dem Niederhaus (etwa ein Meter) über dem Boden. Sportliches Skeet gehört seit 1968 zu den olympischen Disziplinen. In einem Halbkreis befinden sich acht Stände, von dem die Schützen jeweils ihr Glück oder natürlich auch das Können unter Beweis stellen konnten. 

Und noch eine Disziplin forderte die Sportschützen des Vereins: Das Parcoursschießen, wobei die Tontaube mehr oder weniger über den Boden rollte. Auch hier war Konzentration und Zielgenauigkeit gefordert. Das Parcoursschießen ist zwar keine olympische Disziplin, was aber unter den Schützen nicht den Ehrgeiz minderte, zu treffen. Zum „krönenden“ Abschluss ging es dann auf den Kugelstand, wo verschiedene Klein- und Großkaliberwaffen ausprobiert wurden.

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