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Martin Baggeroer und sein Kaltblut „Ferdi“ beim Holzrücken

Meisterprüfung im Unterholz

Everswinkel

Heute kommt eine besondere Prüfung auf ihn zu - eine, die den Unterschied macht zwischen Lehrling und Meister. Ruhig steht er da im morgendlichen Sonnenlicht auf dem Hof Schulze Westhoff. Ferdi wirkt gelassen und konzentriert gleichermaßen. Muskulös und dennoch auch elegant. Die rund 840 Kilo Lebendgewicht sieht man ihm so gar nicht an. Heute kommt‘s drauf an: Wird der siebenjährige Kaltblut-Wallach seine Aufgabe meistern?

Von Klaus Meyer

Baumrücken im Wald: Günter Schulze Westhoff, Martin Baggeroer, Norbert Hummert und der Süddeutsche Kaltblut-Wallach „Ferdi“. Bei dieser Arbeit sind Konzentration und Koordination gefragt. Foto: Klaus Meyer

Ob er es ahnt? Heute kommt eine besondere Prüfung auf ihn zu. Eine, die den Unterschied macht zwischen Lehrling und Meister. Ruhig steht er da im morgendlichen Sonnenlicht auf dem Hof Schulze Westhoff. Ferdi wirkt gelassen und konzentriert gleichermaßen. Muskulös und dennoch auch elegant. Die rund 840 Kilo Lebendgewicht sieht man ihm so gar nicht an. Ein Kraftpaket. Und das wird er gleich in der kleinen Waldparzelle mit der Bezeichnung Laukamp auch beweisen. Davon ist Martin Baggeroer überzeugt. Seit vier Jahren ist das Süddeutsche Kaltblut in seinem Besitz, und seit vier Jahren arbeitet er mit dem Wallach, um ihn an seine Aufgaben heranzuführen. „Die Gelassenheit hatte er vor einem Jahr noch nicht. Er war sehr lange hengstig.“

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