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„Charisma“ gastiert in der Johannes-Kirche

Melodien und Texte, die berühren

Everswinkel

„Eine Stunde für die Seele“ bescherte das Ahauser Ensemble „Charisma“ am Sonntagabend den rund 50 Zuhörern in der Johannes-Kirche. Es war ein ganz außergewöhnliches Konzert mit neuen und geistlichen Liedern aus der Feder von Ulrich Walters.

Von Marion Bulla

Begeisterten das Publikum (v.l.): Sandra Schering, Daniela Schwiep, Magdalena Schwiep und Jakob Schering. Foto: Marion Bulla

„Eine Stunde für die Seele“ bescherte das Ahauser Ensemble „Charisma“ am Sonntagabend den rund 50 Zuhörern in der Johannes-Kirche. Es war ein ganz außergewöhnliches Konzert mit neuen und geistlichen Liedern aus der Feder von Ulrich Walters. „Gut, dass es euch gibt. Wir wollen ein paar Gedanken mit euch teilen“, begrüßte Walters die Gäste, bevor diese verzaubert wurden von den wunderschönen Melodien und tiefgründigen Texten.

Der Arrangeur selbst füllte das Konzert mit seiner Stimme und glänzte am Keyboard. Mit dabei waren auch Magdalena Schwiep und Jakob Schering. Der Nachwuchs der Sängerinnen Sandra Schering und Daniela Schwiep war dieses Mal gleich in mehreren Stücken mit auf der kleinen Bühne. Deren jeweiligen Mütter überzeugten sowohl mit ihren glockenhellen Stimmen als auch mit dem Flötenspiel.

Passende Bilder

Abgerundet wurde das Konzert durch stets zu den Liedtexten passenden Bildern, die auf die Wand neben der Bühne projiziert wurden. Die insgesamt 15 geistlichen Lieder hatten unter anderem Titel wie „Sonnenblume“, „Zaubern“ und „Geist des Lebens“. Es ging um das Leben, um Gott, Hoffnung, Vertrauen und um Liebe.

Ingeborg Walters rundete das Programm mit einem Text ab, der die Zuhörerschaft nachdenklich machen sollte. Sie sprach von einem täglichen Geschenk. „Stell Dir vor, du bekämst jeden Morgen 86.400 Euro und darfst alles Geld ausgeben. Was du am Abend noch hast, muss zurückgegeben werden.“

Am Ende stellte sich heraus, dass es ein Gleichnis zum Tag war, der 86.400 Sekunden hat. „Die Zeit wird uns nicht gutgeschrieben. Sie ist verloren. Das Leben kann jeden Moment zu Ende sein“, mahnte Ingeborg Walters das Leben wertzuschätzen.

Publikum von der Musik ergriffen

Das Publikum war so gebannt und ergriffen von der Musik, das es ganz vergaß zu applaudieren. Am Ende jedoch gab es für die Akteure auf der Bühne frenetischen Beifall. Die Zuhörerschaft war begeistert und glücklich über diese musikalische Auszeit.

„Dies ist für uns heute ein ganz neuer Raum. Hier ist es nicht so hallig. Ihr habt den Raum gefüllt und das war eine runde Sache“, bemerkte Walters am Ende des gut einstündigem Konzertes. Auch dafür gab es Applaus.

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